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Eishockey-WM: Deutschland zieht ins Viertelfinale ein

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Eishockey-WM  

Deutschland zieht ins Viertelfinale ein

27.01.2011, 10:24 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Eishockey-WM: Deutschland zieht ins Viertelfinale ein. Das deutsche Eishockey-Team bejubelt den Einzug ins WM-Viertelfinale. (Foto: Reuters)

Das deutsche Eishockey-Team bejubelt den Einzug ins WM-Viertelfinale. (Foto: Reuters)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal seit sieben Jahren das WM-Viertelfinale erreicht. Das Team von Bundestrainer Uwe Krupp zog durch einen 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)-Sieg gegen die Slowakei als Dritter der Gruppe E in die Runde der letzten Acht ein. Gegner im Viertelfinale ist am Donnerstag (ab 20. 15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in Mannheim die Schweiz, die zum Abschluss der Zwischenrunde mit 0:5 gegen Schweden verlor. Zuletzt hatte sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) 2003 in Finnland für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Alexander Barta (8.) und Routinier Daniel Kreutzer (25.) beruhigten mit ihren Toren zunächst die deutschen Nerven, Marek Svatos (40.) brachte den nächsten WM-Gastgeber in einem echten K.-o.-Spiel wieder heran. Mehr brachte der Titelträger von 2002 aber nicht zustande.

Goc: "Man wird sehen, was noch möglich ist"

"Wir können richtig stolz auf unsere Leistung sein. Unser Ziel war zunächst die Zwischenrunde, und danach wollten wir auch ins Viertelfinale. Wenn wir unser Spiel spielen und an uns glauben, dann wird man sehen, was noch möglich ist", sagte Kapitän Marcel Goc. Und Krupp meinte: "Wir sind alle happy. Ich freue mich für die Mannschaft. Das war unser bestes Spiel, vor allem, wie wir die letzten 15 Minuten gespielt haben."

Tschechien besiegt den Olympiasieger

Ebenfalls im Viertelfinale steht Tschechien. Der elfmalige Weltmeister siegte im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen Olympiasieger Kanada in Mannheim 3:2 (1:1, 2:0, 0:1). Die Kanadier beenden damit die Zwischenrunde in der Gruppe F auf Platz vier und sind damit weiter im Turnier. Norwegen muss hingegen die Heimreise antreten.

Barta staubt ab

Wie beim 3:1 im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Dänemark kam das deutsche Team gut mit dem Druck des Gewinnenmüssens klar. Die Hausherren versuchten von Anfang an, die Slowaken mit Körperattacken zu beeindrucken. Das zahlte sich früh aus: Barta bediente Kreutzer, doch der erst zur Zwischenrunde nachnominierte Düsseldorfer setzte den Puck am Tor vorbei an die Bande. Den Abpraller schnappte sich Barta und schoss ein. Der Kapitän der Hamburg Freezers kommentierte augenzwinkernd: "Ich habe den deutschen Panzer gesehen und gedacht, dass er ihn schon reinmacht. Dann habe ich das übernommen."

Ullmanns Treffer zählt nicht

Beim zweiten Versuch schaffte es dann Kreutzer: Einen genauen Rückpass von Barta setzte der einstige Kapitän zu seinem 36. Länderspieltor in die Maschen. Schon zuvor hatten die 15.137 Fans über einen vermeintlichen Treffer gejubelt, doch das Tor blieb Lokalmatador Christoph Ullmann in seinem 100. Länderspiel verwehrt. Der Schiedsrichter pfiff ab, ehe der Puck im Getümmel über die Linie ins verschobene Tor rutschte.

Gegentreffer in Unterzahl

Die scheinbar sichere Führung geriet allerdings ins Wanken. Nachdem der Olympia-Vierte um seinen aus Boston eingeflogenen Altstar Miroslav Satan fast zwei Drittel lang wenig zustande brachte, traf Svatos kurz vor der Schlussirene des mittleren Spielabschnitts in Überzahl. Felix Schütz hatte eine vierminütige Strafzeit absitzen müssen. "Das darf uns nicht aus der Bahn bringen", forderte Kreutzer in der Drittelpause.

Barta und Wolf verpassen die Entscheidung

Krupps Team hatte das Geschehen im letzten Abschnitt wieder recht gut unter Kontrolle, verpasste es allerdings einmal mehr, auch in Überzahl zu treffen. Die DEB-Puckjäger waren dem dritten Treffer näher als die Slowaken als dem Ausgleich. So verhinderte Torhüter Peter Budaj das 3:1 durch Barta (56.), danach verzog Wolf knapp. Budaj ging dann noch aus dem Tor, doch am deutschen Weiterkommen änderte auch die slowakische Schlussoffensive nichts mehr.

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