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Eishockey-WM: Tschechien erreicht nach Penaltyschießen sein 25. WM-Finale

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Eishockey-WM - Halbfinale  

Später Sieg: Tschechen statt Schweden im Finale

22.05.2010, 21:26 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

Eishockey-WM: Tschechien erreicht nach Penaltyschießen sein 25. WM-Finale. Freude bei den Tschechen über den Sieg über Schweden und den 25. Einzug in ein WM-Finale. (Foto: imago)

Freude bei den Tschechen über den Sieg über Schweden und den 25. Einzug in ein WM-Finale. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Tschechien spielt zum 25. Mal in seiner Eishockey-Geschichte um WM-Gold. Gegen die Schweden trieb der elfmalige Weltmeister die Spannung auf die Spitze: Der Ausgleich zum 2:2 gelang Karel Rachunek erst sieben Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Im Penaltyschießen behielten die Tschechen dann mit 2:1 die Oberhand. Der entscheidende Treffer gegen den schwedischen Torwart Jonas Gustavsson gelang Jan Marek. Anschließend traf für die Tre Kronors Tony Martensson nicht. Schweden bleibt die Chance, bei einer WM seine 16. Bronzemedaille zu erringen.

Tschechien gewinnt erste WM-Medaille seit vier Jahren

Tschechiens Altstar Jaromir Jagr hingegen greift nach seinem zweiten WM-Titel. Der 38-Jährige zog durch den offiziell als 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0) gewerteten Erfolg über die Skandinavier ins Endspiel in Köln ein. Damit haben die Tschechen die erste Medaille seit WM-Silber 2006 bereits sicher. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Jagr hat 2005 seinen bislang einzigen WM-Titel gewonnen. Die Schweden, die nur noch mit drei Weltmeistern von 2006 antraten, kämpfen um das siebte WM-Edelmetall in zehn Jahren.

Zwei Mal führen die Schweden

Johan Harju (9.) und Andreas Enqvist (32.) hatten die Blau-Gelben vor 13.437 Zuschauern in Köln zwei Mal in Führung gebracht. Doch Tomas Mojzis (18.) und Rachunek glichen jeweils aus. Die Entscheidung fiel dann über die Penalties: Diese Art der Ermittlung des Siegers scheint den Tschechen zu liegen. Bereits im Viertelfinale hatten sich die Ost-Europäer gegen Finnland im Duell Schütze gegen Torwart durchgesetzt.

Tschechen halten den Druck aus

Jagr und Co. sahen sich von Beginn an in der Defensive. Als der Altstar zusammen mit Jiri Novotny auf der Strafbank saß, musste der Olympiasieger von 1998 52 Sekunden in 3:5-Unterzahl überstehen (6.). Als drei Minuten später mit Jakub Klepis erneut ein Tscheche hinausgestellt worden war, geriet das Team von Trainer Vladimir Ruzicka in Rückstand. Nach einem Schuss von Erik Karlsson stocherte Harju den Puck im zweiten Versuch über die Linie. Es war das vierte Turniertor für den Russland-Legionär von Dynamo Moskau.

Ömark verpasst ein beruhigendes zweites Tor

Die Schweden bestimmten weiter das Geschehen, Linus Ömark hatte nach einem Abwehrfehler der Tschechen das 2:0 auf dem Schläger (17.). Doch dann fiel wie aus heiterem Himmel fiel der Ausgleich: Ausgerechnet Mojzis, der bei Modo Örnsköldsvik in Schweden spielt, traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, Torhüter Gustafsson war die Sicht versperrt.

Vokoun hält überragend

Auch im zweiten Drittel hatte der tschechische Goalie Tomas Vokoun deutlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Folgerichtig gingen die Tre Kronors durch Enqvist erneut in Führung. Dass es nach 40 Minuten nur 2:1 stand, lag an Vokoun. Der NHL-Torhüter der Florida Panthers machte mehrere hochkarätige Chancen der Schweden zunichte, die größte durch Harju (39.). Seine Vorderleute brachten dagegen wenig zustande. Selbst drei schwedische Strafzeiten nutzten sie nicht: In zwei der drei Überzahlsituationen gaben die Tschechen nicht einen Torschuss ab. Erst im letzten Drittel bäumten sich Jagr und Co. auf und wurden mit dem Ausgleich sieben Sekunden vor Schluss belohnt.

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