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Eishockey-WM: "Panische" Russen verhindern i-Tüpfelchen auf der deutschen WM

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Eishockey-WM - Halbfinale  

"Panische" Russen müssen fürs Finale alles geben

25.05.2010, 13:30 Uhr | t-online.de, t-online.de

Eishockey-WM: "Panische" Russen verhindern i-Tüpfelchen auf der deutschen WM. Enttäuschung nach einer denkbar knappen Halbfinal-Niederlage gegen Russland: Die deutsche Mannschaft spielt gegen Schweden noch um WM-Bronze. (Foto: dpa)

Enttäuschung nach einer denkbar knappen Halbfinal-Niederlage gegen Russland: Die deutsche Mannschaft spielt gegen Schweden noch um WM-Bronze. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Das i-Tüpfelchen auf einem großartigen Turnier fehlte. Doch die deutschen Eishockey-Helden verabschiedeten sich im Halbfinale der Heim-WM hocherhobenen Hauptes von ihren Fans - bis zum Bronze-Spiel gegen die Schweden (ab 16.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Die Anhänger hatten im Halbfinale gegen Titelverteidiger Russland die wohl beste der reihenweise unerwartet guten Leistungen ihrer Mannschaft gesehen. "Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe", befand Christian Deichstetter. Der t-online.de Eishockey-WM-Experte sah die "Panik in den Mienen und Gesichtsausdrücken der Russen. Die waren an der Grenze." Wie schon beim knappen 3:2 in der Zwischenrunde musste der haushohe Favorit "alles geben", um die DEB-Auswahl mit 2:1 niederzuhalten.

Mit vier gegen zwei Reihen

Der wurde 1:50 Minuten vor der Schlusssirene ein individueller (Abspiel-)Fehler zum Verhängnis. "Der ist bitterbös bestraft worden." Auch nur eine falsche Entscheidung, dass hatte Deichstetter bereits im Vorfeld der Partie auf t-online.de betont, verzeiht eine solche Weltklassemannschaft nicht. "Die haben aber zum Schluss nur noch mit zwei Sturmreihen gespielt, und wir mit vieren durch", drückte sich darin für Deichstetter aus, was die "nur phasenweise starken" Russen aufbieten mussten, um in Köln zum 34. Mal um WM-Gold zu spielen. Es wäre das 26. der Sbornaja und das dritte nacheinander.

Endras von Zepp gut vertreten

"Die sind letzten Endes nur durch einen deutschen Fehler zum Siegtor gekommen", befand Deichstetter. Eine "sensationelle Einstellung und Laufbereitschaft" paarte sich auf deutscher Seite mit der richtigen Entscheidung Uwe Krupps, WM-Held Dennis Endras im Tor eine Pause zu gönnen. Stellvertreter Rob Zepp blieb fehlerlos. Trotzdem wird der Berliner Eisbär im kleinen Finale wieder Platz machen für Endras. Deichstetter: "Schon aus Respekt vor dessen Leistung bei diesem Turnier."

Gegen Schweden kehrt der beste Spieler des Turniers ins Tor zurück

Endras geht ausgeruht in das letzte seiner zahlreichen Endspiele bei dieser historischen WM - gegen die Schweden. "Die Tschechen hätten uns aber mehr gelegen", betonte Deichstetter deren "Scheibenverliebtheit. Dagegen hätten wir unser körperbetontes Spiel besser durchbringen können. Und: Die haben wir schon öfter geschlagen." Die Tschechen aber verwandelten einen Penalty mehr als die Schweden, denen zuvor nur sieben Sekunden am Finaleinzug gefehlt hatten. "Wer seine Enttäuschung besser wegsteckt und zu seinem Spiel findet, wird gewinnen. Wir müssen einfach so weiterspielen wie bisher - und einen großen Haken hinter das Russland-Spiel machen." Was keine 24 Stunden nach einem erneuten Kraftakt in Sachen physischer Frische fehle, ersetze der Faktor Zuschauer: "Wir haben nochmals die Fans im Rücken", weiß Deichstetter.

Jetzt verteidigen die Russen ihren Titel

Und er fügte mit einem Grinsen hinzu: "Der Titel führt nur über Deutschland. Wer uns schlägt, wird auch Weltmeister." Im ewig jungen "Bruder-Duell" mit den Tschechen sieht der Trainer der deutschen U-17-Nationalmannschaft die Russen vorne: "Die werden ihre Klasse ausspielen."

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