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Eishockey-WM: DEB-Team will gegen Schweden noch einmal alles geben

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Eishockey-WM - Halbfinale  

Unglückliche Niederlage nach großem Spiel gegen Russland

27.01.2011, 11:21 Uhr | Aus Köln berichtet Alexander Dölling, t-online.de

Die Enttäuschung saß im ersten Moment tief. Den deutschen Spielern war anzusehen, wie viel Kraft das WM-Halbfinale gegen Weltmeister Russland gekostet hat. Um jeden Puck hatte die Eishockey-Nationalmannschaft verbissen gekämpft, war durch Kapitän Marcel Goc in Führung gegangen und hatte die Russen bis zum Schluss am Rande einer Niederlage. Am Ende jubelte der haushohe Favorit über den knappen 2:1-Sieg - der Siegtreffer fiel in der vorletzten Minute.

"Super Leistung über 60 Minuten"

Der 23-jährige Verteidiger Robert Dietrich, der ein großes Turnier spielt und dem Trainer Uwe Krupp auch gegen die russischen Superstars viel Eiszeit gab, brachte es auf den Punkt: "Das war eine super Leistung über 60 Minuten. Wir hatten genauso wie die Russen Chancen, das zweite Tor zu machen." Wohl noch nie hatte eine deutsche Mannschaft gegen ein russisches Team, gespickt mit Superstars aus der NHL, so viele Torchancen erspielt.

Beide Torhüter als beste Spieler geehrt

Bezeichnend: Als beste Spieler wurden von beiden Teams die Torhüter ausgezeichnet. Der Berliner Rob Zepp, der bei seinem ersten WM-Einsatz bravourös hielt, sowie auf russischer Seite Wassili Koschetschkin, der mehrmals in höchster Not die Nerven behalten musste.

Russen zu Fehlern gezwungen

Die Qualität des deutschen Spiels im gesamten Turnier wurde gegen Russland nochmal unter Beweis gestellt. Mit großem Einsatz und diszipliniert bis zum Schluss konzentrierte sich Krupps Team auf das eigene Spiel und setzte dabei immer wieder offensive Akzente. Das bekam auch das Starensemble um Andrej Kowaltschuk, Alexander Owetschkin und Jefgeni Malkin zu spüren. Der Rekordweltmeister zeigte sich beeindruckt, den Spielern unterliefen ungewohnte Fehler, die DEB-Cracks bissen sich immer wieder im russischen Drittel fest.

Krupp voll des Lobes

Von Krupp gab es nach dem Spiel ein Extralob: "Kompliment an die Mannschaft, das war heute eines unserer besten Spiele bei diesem Turnier, mit einer hohen Spielqualität - so wollen wir auch weiterspielen." Rückblickend auf die WM strich er einen Aspekt heraus: "Die Art und Weise, wie die junge Mannschaft sich präsentiert hat. Wir haben so gespielt, wie wir spielen wollten und haben uns immer wieder Torchancen erarbeitet."

Rankel: "Wir sind noch absolut heiß"

Auch für Stürmer Andre Rankel ist der Teamgeist ein entscheidender Faktor: "Das war heute sehr, sehr gut,  wir können echt stolz sein. Jeder reißt sich für den anderen den Hintern auf, kämpft für den anderen." Der Berliner Angreifer gab sich mit Blick Richtung Spiel um Bronze gegen Schweden (ab 16.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) kämpferisch: "Wir sind noch absolut heiß, wir wollen die Medaille und werden noch mal alles geben." So auch das Motto von Dietrich kurz nach dem Abpfiff: "Kopf hoch, morgen geht's weiter, wir haben in jedem Spiel bisher eine super Leistung gezeigt" - warum sollte es also nicht klappen?

Schwere Partie um Rang drei

Keine 20 Stunden hatte die Mannschaft Zeit zur Regeneration - Krupp relativierte daher die Voraussetzungen für das Bronze-Spiel: "Morgen wird unser Tank nicht voll sein. Das wird morgen ein sehr schweres Spiel." Gegen Schweden wird sicher erneut eine Energieleistung notwendig sein - aber Russlands Coach Wjatscheslaw Bykow stellte, angesprochen auf den engen Ausgang der Partie, klar, worauf es im Eishockey ankommt: "Wenn du mit viel Herz spielst, kannst du solche Spiele gewinnen."

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