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Eishockey-WM: Tschechien sichert sich den WM-Titel

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Eishockey-WM - Finale  

Sieg über Russland: Tschechien feiert den WM-Titel

25.05.2010, 11:32 Uhr | dpa, t-online, t-online.de, dpa

Eishockey-WM: Tschechien sichert sich den WM-Titel. Eishockey-Weltmeister 2010: Tschechiens Jan Marek jubelt. (Foto: dpa)

Eishockey-Weltmeister 2010: Tschechiens Jan Marek jubelt. (Foto: dpa)

Tschechien hat den Erzrivalen Russland vom Eishockey-Thron gestoßen und wie vor neun Jahren bei der Weltmeisterschaft triumphiert. Die Tschechen um Altstar Jaromir Jagr siegten in Köln im Endspiel 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen den Rekordchampion und Weltmeister der vergangenen beiden Jahre. Während die Russen ihren 26. Erfolg verpassten, holten die zuletzt vor fünf Jahren erfolgreichen Tschechen ihren zwölften Titel. Schon 2005 war Jagr in Wien dabei, Trainer Vladimir Ruzicka stand auch damals an der Bande und hört nun auch als Weltmeister auf.

Klepis sorgt für die frühe Führung

Die Tschechen gingen bereits nach 20 Sekunden durch Jakub Klepis in Führung, und Tomas Rolinek (39.) besiegelte mit einem regulären Schlittschuh-Tor die erste russische Niederlage nach 27 WM-Siegen in Folge. Der Anschluss von Pawel Datsjuk (60.) kam zu spät. Gastgeber Deutschland verlor zuvor das Spiel um Platz drei 1:3 gegen Schweden.

Jagr leitet den Führungstreffer ein

Vor den Augen des extra angereisten tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus begann die Partie mit einem Paukenschlag. Der 38-jährige Jagr setzte beim ersten Angriff mustergültig Klepis in Szene, der zum Entsetzen der vieler russischer Fans unter den 19.132 Zuschauern einschoss. Torschütze und Vorbereiter spielen in Russland zusammen für Avangard Omsk.

Russland im Pech

Die Russen mussten dagegen wie beim 1:2 gegen Deutschland im Halbfinale einem Rückstand nachlaufen, was offenbar Kraft gekostet hatte. Allerdings hatte der Favorit auch Pech: Sergej Fjodorow scheiterte am Pfosten, Maxim Afinogenow am toll reagierenden Torhüter Tomas Vokoun, der 2005 ebenfalls Rückhalt des Weltmeister-Teams war. Dazjuk, gegen Deutschland Siegtorschütze, brachte den Puck zwar im Netz unter - allerdings knapp nach dem Ertönen der Sirene zur ersten Drittelpause.

Tschechen bringen Führung über die Zeit

Mehr Glück hatten die Tschechen: Bei einem ihrer gefährlichen Konter sorgten erneut zwei Russland-Legionäre für das zweite Tor: Kapitän Rolinek bekam einen Pass von Karel Rachunek unabsichtlich an den Schlittschuh, von dort segelte die Scheibe ins Netz. Zuvor hatten sich die russischen Stars Alexander Owetschkin und Fjodorow gegenseitig umgefahren. Die Tschechen brachten den Erfolg danach trotz Unterzahl und des Gegentores von Datsjuk nach Hause.



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