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DEL: Huskies kämpfen gegen DEL-Ausschluss

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Huskies kämpfen gegen DEL-Ausschluss

28.05.2010, 13:58 Uhr | dpa, dpa

DEL: Huskies kämpfen gegen DEL-Ausschluss. Die Kassel Huskies nehmen ihren Ausschluss aus der DEL nicht hin. (Foto: imago)

Die Kassel Huskies nehmen ihren Ausschluss aus der DEL nicht hin. (Foto: imago)

Die Kassel Huskies geben im Kampf um ihre Zugehörigkeit zur Deutschen Eishockey Liga nicht auf. Der finanziell angeschlagene Klub wird "alle erforderlichen rechtlichen Schritte einleiten", um auch in der kommenden Spielzeit in der DEL zu spielen. Der Ausschluss solle rückgängig gemacht werden. Dies teilten die Huskies in einer Presseerklärung mit.

Huskies: Ausschluss ist ein Verstoß

Am Donnerstag waren die sich derzeit im Insolvenzverfahren befindlichen Hessen von der Gesellschafterversammlung der DEL ausgeschlossen worden, obwohl sie zuvor beim Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen den drohenden Ausschluss erwirkt hatten. "Der Beschluss der Gesellschafter (...) stellt einen eklatanten Verstoß gegen eine Verfügung des Landgerichts Köln dar", kritisierten die Huskies in ihrer Erklärung.

Liga sieht sich im Recht

In der Verfügung hatte das Landgericht Köln deutlich gemacht, dass den Gesellschaftern bei einer Zuwiderhandlung eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro oder ersatzweise sechs Monaten Haft droht. Die Liga hatte erklärt, der Beschluss sei den Gesellschaftern nicht formgerecht zugestellt worden.

Huskies: "Gesellschafter haben sich durch Flucht der Zustellung entzogen"

Dies weisen die Kasseler Verantwortlichen um Interims-Geschäftsführers Fritz Westhelle vehement zurück. "Die förmliche Zustellung des Beschlusses durch die seitens des LG Köln beauftragte und anwesende Gerichtsvollzieherin scheiterte ausschließlich daran, dass sich die zunächst anwesenden DEL-Gesellschafter vor Beginn der eigentlichen Versammlung der Zustellung durch Flucht entzogen", heißt es in der Erklärung des Vereins. Die Verantwortlichen hatten sich zu ihren Beratung spontan in einen anderen Raum zurückgezogen.

DEL sagt nichts weiter dazu

"Das ist ein laufendes Verfahren, deshalb werden wir uns dazu nicht weiter äußern", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Er geht aber davon aus, dass sich das Verfahren noch eine Weile hinziehen wird. Die Huskies, die mit 2,8 Millionen Euro verschuldet sind, sich auf einer Versammlung in der vergangenen Woche aber bereits mit ihren Gläubigern geeinigt haben, sind unvermindert optimistisch, dass sie auch in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Eishockey-Liga spielen. Es sei davon auszugehen, dass der Beschluss der Liga spätestens zu Beginn der kommenden Woche wieder aufgehoben werde, teilten sie mit.

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