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Uwe Krupp warnt vor Träumereien

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Uwe Krupp warnt vor Träumereien

21.07.2010, 16:19 Uhr | dpa, dpa

Uwe Krupp warnt vor Träumereien. Uwe Krupp holt Fans und Spieler auf den Boden der Tatsachen zurück. (Foto: imago)

Uwe Krupp holt Fans und Spieler auf den Boden der Tatsachen zurück. (Foto: imago)

Uwe Krupp tritt auf die Euphorie-Bremse: Der Eishockey-Bundestrainer warnt nach der grandiosen Heim-Weltmeisterschaft vor Träumerei und hat "die Suche nach Konstanz" zum obersten Ziel ausgegeben. Dabei setzt er für die kommende Saison auf das Team, das bei der WM im Mai mit der knapp verpassten Bronzemedaille die Deutschen begeistern konnte. "Man hält schon an einer Mannschaft fest, die erfolgreich gespielt hat", sagte Krupp. Der vierte Platz, das beste WM-Abschneiden einer deutschen Nationalmannschaft seit 57 Jahren, sei aber "besser als erwartet" gewesen.

Im Hinblick auf die WM 2011 in der Slowakei als nächstem Höhepunkt sowie dem Fernziel Olympische Winterspiele 2014 im russischen Sotschi müsse die Nachwuchsarbeit weiter verbessert werden. "Die Weichen sind gestellt", sagte Krupp.

Spieler aus der NHL sind entscheidend

Bei der WM hätte es "nicht besser laufen können", betonte der 45-Jährige, doch die Realität für die deutsche Auswahl liege "zwischen Platz neun und zwölf. Unsere Leistungsstärke steht und fällt mit den Spielern, die uns aus der NHL zur Verfügung stehen", sagte der seit Dezember 2005 amtierende Bundestrainer. Seinen Vertrag hat er nach einiger Bedenkzeit im Anschluss an die Heim-WM um ein Jahr verlängert: "Die Arbeit bringt mir Spaß. Es ist nicht so einfach abzugeben, wenn es gut läuft. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut."

Optimismus beim DEB

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) will den WM-Schwung nutzen, um neue Sponsoren zu gewinnen und mehr Präsenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu erreichen. "Wir müssen die Plattform, die uns die Mannschaft und Uwe Krupp geboten haben, nutzen", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos, der Zuversicht verbreitete: "Der DEB ist eine Marke."

Auch Harnos weiß, dass der Erfolg und die Euphorie rund um die WM kein Dauerzustand sein werden. "Wir sind schon Realisten. Wir werden das nicht jedes Jahr wiederholen können. Und wir belegen die Trainer nicht mit fantasievollen Zielen", sagte er, wohl wissend, dass Erfolg bei Sponsoren und Fernsehstationen "besser zu verkaufen" sei.

Deutschland reist als Titelverteidiger zum Deutschland-Cup

Krupp wünscht sich, dass die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) und der DEB stärker an einem Strang ziehen. "Die klare Trennung ist für mich nicht so da", sagte der Bundestrainer. Er begrüßte, dass mit dem Aufstieg des EHC München in die DEL ein "wichtiger Standort" in der höchsten deutschen Liga dazukomme. Erster sportlicher Höhepunkt der Nationalmannschaft in der neuen Saison ist vom 12. bis 14. November der Deutschland-Cup in München, bei dem das Krupp-Team als Titelverteidiger aufläuft.

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