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Eishockey-Meister Hannover Scorpions droht das Aus

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Deutscher Eishockeymeister vor dem Rückzug aus der DEL

22.07.2010, 15:54 Uhr | dpa, dpa

 Eishockey-Meister Hannover Scorpions droht das Aus. 2010 noch Meister, jetzt haben die Hannover Scorpions ein Finanzproblem. (Foto: imago)

2010 noch Meister, jetzt haben die Hannover Scorpions ein Finanzproblem. (Foto: imago)

Dem deutschen Eishockey-Meister Hannover Scorpions droht das Aus. Scorpions-Eigentümer Günter Papenburg, der auch Besitzer und Betreiber der TUI-Arena ist, hat seinen sofortigen Ausstieg aus allen Sport-Aktivitäten erklärt. Das berichtete Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth. Die Niedersachsen werden deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Lizenz für die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) zurückgeben müssen.

Stichnoth gab sich und dem DEL-Verein noch eine Frist von zwei Tagen, in denen nach einer Rettung gesucht werden soll. Nach Angaben des Geschäftsführers greift möglicherweise die Stadt Hannover den Scorpions unter die Arme. Unter der Regie von Trainer Hans Zach hatten sie im April erstmals den nationalen Titel gewonnen.

Stichnoth bezeichnete die angedrohte Lizenzrückgabe als "letzten Hilferuf", um die Stadt Hannover, die Messe AG und andere Partner noch mit ins Boot zu holen. Nach seinen Angaben fehlen rund fünf Millionen Euro, um den Spielbetrieb doch noch aufrechterhalten zu können. Bauunternehmer Papenburg fordert seit Jahren, die Verantwortung für die anlässlich der Weltausstellung Expo im Jahr 2000 gebaute Halle auf mehrere Schultern zu verteilen. Seine Rufe wurden aber nicht erhört. Im Gegenteil. Nach einem teuren Rechtsstreit mit der Region Hannover wurde der Etat für das Eishockey-Team in der vergangenen Saison von 7,5 auf geschätzte 4,5 Millionen Euro gesenkt.

Lions haben ausgebrüllt

Erst vor gut zwei Wochen hatten die Frankfurt Lions den Existenzkampf in der DEL aufgegeben. Kurz nach dem Lizenzentzug hatte Lions-Boss Siggi Schneider erklärt, dass es keine Zukunft mehr für den mit rund einer Million Verbindlichkeiten belasteten Klub gebe. Weder die Stadt Frankfurt noch private Geldgeber seien bereit, entsprechende finanzielle Unterstützung zu leisten.

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