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Erneute Pleite für Eishockey-Nationalmannschaft

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DEB-Team verliert erneut, Krupp schwankt

12.02.2011, 17:11 Uhr | dpa, dpa

Erneute Pleite für Eishockey-Nationalmannschaft. Trainer Uwe Krupp ist trotz der Niederlage nicht unzufrieden. (Foto: imago).

Für die Mannen von Trainer Uwe Krupp läuft es bislang nicht gut. (Foto: imago).

Die stark ersatzgeschwächte deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat beim Slovakia-Cup in Bratislava auch den dritten Platz verpasst. Beim Testturnier für die WM im Frühjahr an gleicher Stelle unterlag das Team von Bundestrainer Uwe Krupp im kleinen Finale Weißrussland 2:4 (1:1, 1: 1, 0:2).

Im Halbfinale hatte es ein 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) gegen Gastgeber Slowakei gegeben, das im Finale die Schweiz mit 2:0 besiegte. Krupp war dennoch zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. "Unsere junge Mannschaft hat sich überraschend gut geschlagen und sich gegen eine eingespielte weißrussische Mannschaft über lange Strecken im Spiel gehalten. Durch unnötige Strafzeiten haben wir es uns selbst schwer gemacht, unseren Rhythmus beizubehalten. Im Schlussabschnitt hat uns dann auch das nötige Glück gefehlt", sagte der Bundestrainer.

Insgesamt sei es für seine Auswahl "eine gute Erfahrung" gewesen zu sehen, wie eng es auf hohem internationalen Niveau zugehe. "Die Mannschaft musste sich im Verlauf des Spiels enorm steigern und hat dies auch getan. Sonst hätten wir gegen diese gestandene KHL-Mannschaft keine Chance gehabt", sagte Krupp.

Buchwieser trifft nach 16 Minuten

Vor 2.000 Zuschauern in der WM-Arena in Bratislava, die noch einer Baustelle gleicht, hatte die junge Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in den ersten beiden Dritteln jeweils einen Rückstand wieder ausgeglichen. Der Münchner Martin Buchwieser traf in der 16. Minute genau zehn Minuten nach dem weißrussischen Führungstreffer von Alexej Jefimenko zum 1:1. Alexander Weiss von den Eisbären Berlin sorgte in der 31. Minute für das 2:2, nachdem Artiom Kisli (25.) Weißrussland erneut in Front gebracht hatte. Für die Entscheidung sorgten im Schlussabschnitt schließlich Alexander Pawlowitsch, der in der 45. Minute wie beim 2:1 eine Überzahlsituation ausnutzte, sowie Sergei Demagin (56.). Weiss hatte drei Minuten vor Schluss Pech, als sein Schuss vom weißrussischen Torhüter Andrej Mesin ans Lattenkreuz gelenkt wurde. Vor der WM (29. April bis 15. Mai) bleiben Krupp nach dem kleinen Finale am Samstag noch sechs Vorbereitungsspiele im April.

Bleibt Krupp Bundestrainer?

Unterdessen kündigte Krupp an, möglicherweise sein Engagement bei der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft doch fortzusetzen. Der Coach, der den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) nach der WM eigentlich in Richtung Kölner Haie verlassen wollte, erklärte seine Bereitschaft für eine mögliche Doppelfunktion. "Sollte der DEB der Meinung sein, dass so eine Doppellösung mit Krupp als Vereins- und Bundestrainer die beste Lösung für das deutsche Eishockey ist, dann würde ich mir das auf jeden Fall anhören und es nicht ausschließen", sagte Krupp.

Der DEB hatte in den vergangenen Monaten einen Nachfolger für Krupp gesucht, nachdem dieser im November seinen Abschied verkündet hatte. Fündig wurden die Verbandsbosse bislang aber nicht.

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