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Wolfsburg erreicht DEL-Finale

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Sieg Nummer drei: Wolfsburg erreicht DEL-Finale

08.04.2011, 22:08 Uhr | dpa

Wolfsburg erreicht DEL-Finale. Der Krefelder Charlie Stephens (li.) schlägt nach dem Wolfsburger Tyler Haskins.

Der Krefelder Charlie Stephens (li.) schlägt nach dem Wolfsburger Tyler Haskins.

Die Grizzly Adams Wolfsburg haben das Finale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erreicht. Der Hauptrundensieger setzte sich in der Halbfinal-Serie gegen die Krefeld Pinguine mit 3:0 durch und spielt damit zum ersten Mal überhaupt um den Meistertitel.

Den entscheidenden dritten Sieg errangen die Niedersachsen in einem dramatischen Playoff-Fight in heimischer Halle: Die Truppe von Trainer Pavel Gross gewann 2:1 nach Verlängerung. Ken Magowan (7. Minute) und Kai Hospelt (87.) sorgten für den Erfolg der Grizzlys. Roland Verwey hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (29.). Im Endspiel treffen die Wolfsburger auf Düsseldorf oder Berlin.

Beiden Torhüter in Gala-Form

Vor 4087 begeisterten Zuschauern wuchsen vor allem die beiden Torhüter Jochen Reimer und Scott Langkow über sich hinaus. Dass in einem rasanten Match bis weit in die Verlängerung hinein nur zwei Tore gefallen waren, lag an den beeindruckenden Paraden der beiden Goalies. Erst mit Hospelts Treffer in der zweiten Overtime war die Entscheidung im sechstlängsten Spiel der DEL-Historie gefallen.

Zu Beginn hatten die Hausherren dank der größeren Härte das Heft in der Hand. Mit zum Teil heftigen Checks kauften die Wolfsburger den Gästen den Schneid ab und gingen verdient in Führung: Magowan fälschte einen Schlagschuss erfolgreich ab. Der Gegentreffer weckte die Pinguine auf, die dennoch in Rückstand in die erste Pause gingen.

Ausgleich fällt überraschend

Grizzly-Manager Karl-Heinz Fliegauf stellte im TV-Sender Sky fest: "Man ist nervös, es geht auch um viel. Krefeld muss gewinnen, wir wollen gewinnen." Just als die Mannschaft von Coach Gross immer energischer auf den zweiten Treffer drängte, fiel der Ausgleich. Die Partie war wieder offen. Beide Teams versuchten, das hohe Tempo aus den ersten beiden Dritteln beizubehalten. In der neutralen Zone hielten sich sowohl Wolfsburg als auch die Krefelder kaum noch auf.

Gegen Ende der Partie erarbeiteten sich die Gäste ein Übergewicht und kamen oft zum Abschluss. Nur ein bärenstarker Nationaltorhüter Reimer rettete seine Grizzlys in die Overtime, in der letztlich das etwas stärkere Team den Kürzeren zog.

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