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Eishockey: Deutschland zahlt im Testspiel Lehrgeld

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Deutschland zahlt im Testspiel Lehrgeld

14.04.2011, 22:23 Uhr | dpa

 Eishockey: Deutschland zahlt im Testspiel Lehrgeld. Deutschlands Goalie Endras und Reul können den zweiten Gegentreffer nicht verhindern. (Foto: dpa)

Deutschlands Goalie Endras und Reul können den zweiten Gegentreffer nicht verhindern. (Foto: dpa)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft sucht zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in der Slowakei noch ihre Form. Der WM-Vierte des vergangenen Jahres verlor ein Testspiel in Bremerhaven deutlich mit 2:4 (0:1,0:1,2:2) gegen Finnland.

Für Deutschland trafen die Mannheimer Marcus Kink (59. Minute) und Frank Mauer (60.) erst in der Schlussphase.

Nächste Chance am Freitag

Noch komplett ohne ihre NHL-Cracks reichte es für die Gäste vor 4278 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena zu einem lockeren Sieg nach Toren von Jarkko Immonen (14.), Janne Pesonen (33.) und Teemu Pulkkinen (52./54.). Deutschland wartet seit bereits 16 Jahren auf einen Sieg gegen Finnland. Die nächste Chance auf einen Erfolg bietet sich bereits an diesem Freitag in Nordhorn. Dann dürfte Bundestrainer Uwe Krupp auch auf die drei Stammspieler Korbinian Holzer, Marcel Müller (beide Toronto) und Michael Wolf (Iserlohn) zurückgreifen, die er noch schonte.

Kink und Mauer mit später Ergebniskorrektur

Ohne die Stammkräfte zahlte die recht unerfahrene deutsche Mannschaft Lehrgeld. Das 0:1 fiel gar in deutscher Überzahl. Russland-Profi Immonen (Kasan) bestrafte einen Fehler des Straubinger Verteidigers Tobias Draxinger eiskalt. Erst im zweiten Drittel kam Deutschland besser ins Spiel. Der Mannheimer Frank Mauer vollbrachte dabei das Kunststück, nach feiner Vorarbeit des Kölners Philip Gogulla das leere Tor nicht zu treffen. Durch einige Zeitstrafen nahm sich Deutschland selbst den Schwung. Das 0:2 fiel, als Mannheims Kink auf der Strafbank saß. Im Schlussdrittel nutzte Finnland effektiv seine Chancen, ehe Kink und Mauer kurz vor dem Ende Ergebnis-Korrektur betrieben.

Deutsche NHL-Spieler noch in der Schwebe

Bis zum WM-Start am 29. April gegen Russland in Bratislava bleibt Krupp außer dem zweiten Finnlandspiel nur noch ein weiterer Test: am Ostermontag in Köln gegen Weißrussland. Auf etwa sechs Positionen dürfte das deutsche Team noch verändert werden, wenn die Profis aus Wolfsburg, Berlin und Düsseldorfer zum Kader stoßen. Ob noch NHL-Spieler hinzukommen, hängt vom Verlauf der am Mittwoch begonnenen Playoffs ab.

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