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Eishockey-WM: Skandal um falsch postiertes Tor

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Aufregung in Kosice: Tor steht falsch

03.05.2011, 18:37 Uhr | dpa, t-online.de

Eishockey-WM: Skandal um falsch postiertes Tor . Nicht in der Mitte: Der Franzose Cristobal Huet hatte Probleme mit dem falsch postierten Tor. (Foto: imago)

Nicht in der Mitte: Der Franzose Cristobal Huet hatte Probleme mit dem falsch postierten Tor. (Foto: imago)

Von der Eishockey-WM berichtet Marc L. Merten

Die Eishockey-WM in der Slowakei hat ihren ersten kleinen Skandal. Der Internationale Eishockey-Verband IIHF hat bestätigt, dass in den ersten sechs WM-Partien in Kosice beide Tore nicht am korrekten Platz auf dem Eis verankert gewesen, sondern um sieben sowie drei Zentimeter verschoben waren. An der Wertung der Spiele ändert sich jedoch nichts.

Die ersten Spieler, die sich gewundert hatten, waren Frankreichs Torhüter Cristobal Huet und Fabrice Lhenry nach dem Spiel gegen Kanada. 1:9 waren die Franzosen untergegangen – und die Keeper irritiert, weil ihnen die Pucks nur so um die Ohren geflogen waren. Gewonnen hätten die Franzosen das Spiel wohl auch bei richtiger Position der Tore nicht. Doch klar ist: Stimmen die Position der Tore und die Spielfeldmarkierungen nicht überein, kann das für den Torhüter mitunter schwerwiegende Folgen für sein Stellungsspiel haben.

Zweiter technischer Fauxpas in Kosice

Konsequenzen schließt die IIHF allerdings kategorisch aus. Szymon Szemberg, Mediendirektor der IIHF, sagte gegenüber t-online.de: "Es war ein technisches Problem, ein Fehler im Protokoll. Aber dieser Fehler hat keine Konsequenzen für den weiteren Turnierverlauf." Einsprüche der betroffenen Mannschaften kämen jetzt zu spät. "Wir treffen uns jeden Tag mit den Verbandsdirektoren zu offiziellen Gesprächen. Aber niemand hat Einspruch eingelegt." Daher werde das Turnier wie geplant fortgesetzt.

Von dem Fehler betroffen sind die ersten beiden Spieltage der Gruppe B sowie der erste Spieltag der Gruppe C. Sechs Spiele, die zwar unter fehlerhaften Spielfeldbedingungen stattgefunden haben, aber voll in die Wertung eingehen. Nach dem Blackout des Lichtsystems im Eröffnungsspiel in Kosice zwischen der Schweiz und Frankreich nun also der zweite technische Fauxpas bei der WM. Immerhin: "Der Fehler wurde korrigiert", versicherte Szemberg.

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