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Eishockey-WM: Deutschland verliert erneut im Penaltyschießen

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Deutschland verliert erneut im Penaltyschießen

09.05.2011, 12:11 Uhr | t-online.de

Eishockey-WM: Deutschland verliert erneut im Penaltyschießen. Packendes Duell: Dänemark gegen Deutschland. (Foto: AP)

Packendes Duell: Dänemark gegen Deutschland. (Foto: AP)

Aus Bratislava berichtet Marc L. Merten

Eishockey-WM 2011 - Videos 
Unglückliche Niederlage

Gegen Dänemark ist das DEB-Team über weite Strecken spielbestimmend. Video

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat 24 Stunden nach dem perfekt gemachten Einzug ins WM-Viertelfinale auch ihr zweites Zwischenrunden-Spiel gegen Dänemark im Penaltyschießen verloren. Die Auswahl von Uwe Krupp unterlag mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0) n.P. und hat damit einen wichtigen Schritt zu einer guten Platzierung in der Zwischenrunden-Gruppe E verpasst. Aber auch den Dänen reichte der Sieg nicht, sie sind bereits vor dem letzten Spieltag ausgeschieden.

Die Ausgangslage versprach eigentlich ein kampfbetontes Spiel: Die noch punktlosen Dänen wollten mit einem Sieg ihre letzte Chance auf den Einzug ins Viertelfinale wahren. Das DEB-Team hingegen, das schwere Spiel gegen Finnland noch in den Knochen, wollte den Schwung des bereits sicheren Einzugs in die K.o.-Runde nutzen und mit drei weiteren Punkten in den Kampf um den Gruppensieg in der Zwischenrunde eingreifen.

Plexiglas gibt nach Bandencheck nach

Und tatsächlich begann das Spiel vielversprechend: Gerade mal 25 Sekunden standen auf der Uhr, da jagte Dänemarks Angreifer Nichlas Hardt Kai Hospelt mit einem Check in der neutralen Zone in die Bande. Das Plexiglas der Spielfeldumrandung gab nach und zerbarst in tausend Teile. Die folgenden Minuten des Reparierens und Aufsammelns der Splitter brachte allerdings einzig die Cheerleader auf Temperaturen, die versuchten, das Publikum bei Laune zu halten. Denn sonst gab es für die 9299 Fans in der Orange Arena nicht viel zu sehen in den ersten 20 Minuten. 

Deutschland war zwar im Spiel und hielt die Dänen gut auf Distanz, wurde ab selbst nur selten gefährlich. Es bedurfte einer unnötigen Strafzeit für Philip Gogulla, um das erste Tor herbeizuführen. Mads Bodker (9.) nutzte das erste Powerplay des Spiels zum 1:0 für die Dänen. Das DEB-Team antwortete jedoch umgehend in Person von John Tripp. Nach schöner Vorarbeit von Christoph Ullmann und Marcel Müller war der Altstar rechts durch und versenkte den Puck mit einem sehenswerten Schlagschuss zum 1:1-Ausgleich im dänischen Gehäuse (11.).

Flotter Beginn im zweiten Drittel

Die Ansprachen beider Trainer in der Drittelpause schienen dann aber ihre Wirkung zu zeigen. Vor allem Dänemark kam wach aus der Kabine und ging in der 22. Minute wieder in Führung. Mikkel Bodker überwand Dennis Endras mit einem Bauerntrick (21.). Dieser war jedoch zuvor von Julian Jakobsen im Torraum behindert worden, das Tor hätte nicht zählen dürfen. Doch Deutschland zeigte sich nicht geschockt und glich nur Sekunden später durch Alexander Barta aus. Nach gutem Einsatz von Marcus Kink konnte er die Scheibe aus drei Metern nahezu unbedrängt über die Linie drücken (23.).

In den folgenden Minuten schien sich das Spiel auf einem höheren Niveau einzupendeln, was allerdings vor allem an den Dänen lag. Deutschland ließ dem Gegner zu viel Raum und hatte Glück, dass Endras gegen Kasper Jensen mit einem Klassereflex den erneuten Rückstand verhinderte. Die deutsche Offensive wiederum blieb lange blass. Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels zog Deutschland noch mal an, Kai Hospelt (37.) scheiterte aber ebenso wie Andre Rankel (39.) aus aussichtsreicher Position. Und weil die Krupp-Truppe auch eine 5:3-Überzahl nicht zur Führung nutzen konnte, blieb es beim 2:2 nach 40 Minuten.

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Kein Beinbruch

Trotz der Pleite gegen Dänemark ist man beim DEB-Team zuversichtlich fürs Viertelfinale. Video

Unnötiger Ausgleich kurz vor Schluss

Uwe Krupps Miene hinter der Bande ließ zu Beginn des Schlussdrittels eigentlich nichts Gutes vermuten. Seine Laune hellte sich aber schon nach 90 Sekunden auf, als Kevin Lavallee (42.) mit einem schönen Schlenzer von der blauen Linie für die erstmalige deutsche Führung sorgte. Und Deutschland setzte nach, spielte aggressiver und ließ die Dänen zehn Minuten lang kaum einmal überhaupt ins deutsche Drittel.

Durch mehrere Strafzeiten fand Dänemark wieder zu seinem Konzept und wurde drei Minuten vor Schluss mit dem Ausgleich belohnt. Nichlas Hardt vollendete durch die Schoner von Dennis Endras zum 3:3. Dänemark spielte nun voll auf Sieg und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch weder die Dänen noch Deutschland auf das leere Tor konnten für die Entscheidung nach 60 Minuten sorgen. Tore blieben auch in der Verlängerung aus, weshalb Deutschlands drittes Spiel in Folge ins Penaltyschießen ging. Nach dem Sieg über Slowenien und der Niederlage gegen Finnland fügte Dänemarks Mikkel Bodker den Deutschen mit seinem entscheidenden Treffer die zweite Niederlage in Folge zu.

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Einkalkulierter Rückschlag

Ullmann lässt sich von der Niederlage gegen Dänemark nicht abschrecken. Video

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