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Eishockey-WM: DEB-Team scheidet gegen Schweden aus

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Schweden bleibt Deutschlands Angstgegner

12.05.2011, 11:01 Uhr | t-online.de, t-online.de

Eishockey-WM: DEB-Team scheidet gegen Schweden aus. Felix Schütz im Gewühl vor dem schwedischen Tor. (Foto: dpa)

Felix Schütz im Gewühl vor dem schwedischen Tor. (Foto: dpa)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die Sensation verpasst und ist bei der WM in der Slowakei im Viertelfinale ausgeschieden. Das Team von Uwe Krupp unterlag Schweden mit 2:5 (1:2, 1:2, 0:1). Trotzdem verabschiedete sich das DEB-Team mit einer engagierten Leistung, musste sich am Ende aber einer vor allem defensiv starken schwedischen Mannschaft geschlagen geben. Bundestrainer Krupp im Video: "Bin sehr stolz"

Die Tre Kronor war genau der Gegner, den man aus deutscher Sicht im Viertelfinale eigentlich aus dem Weg gehen wollte. Verständlich: Denn bei Weltmeisterschaften war die Bilanz vor dem Spiel mehr als ernüchternd. Zwei Siege und ein Unentschieden standen deprimierende 29 Niederlagen gegenüber. Und Schweden hatte bislang überzeugt. Torhüter Viktor Fasth hatte bis dahin gerade mal 0,5 Tore im Schnitt kassiert, und der schwedische Kreisel in der Offensive sorgte bei Uwe Krupp bereits vor dem Spiel für Kopfschmerzen: "Viel wird davon abhängen, dass wir stabil bleiben, wenn die schwedische Offensive auf uns zukommt", hatte Krupp vor dem Spiel gewarnt. (Foto-Show: So erfolgreich war die Eishockey-WM)

Wieder Gegentor-Schock nach wenigen Sekunden

Und die deutschen Fans konnten es nicht fassen: Schon wieder kassierte das DEB-Team bereits nach wenigen Sekunden ein Gegentor - und wieder war es von einem deutschen Verteidiger abgefälschter Gegentreffer. Nach 27 Sekunden hatte Patrick Berglund abgezogen und das Knie von Robert Dietrich als Bande benutzt - es stand 0:1. Doch wie schon gegen die Tschechen meldete sich Deutschland umgehend zurück. Frank Mauer überlupfte drei schwedische Spieler in der neutralen Zone und setzte Alexander Barta perfekt in Szene. Der blieb vor Fasth eiskalt und glich zum 1:1 aus (3.).

Beide Mannschaften waren im Spiel und führten eine offene Partie, in dem Deutschland versuchte, durch robusten körperlichen Einsatz dem schwedischen Angriffswirbel die Schärfe zu nehmen. Immer wieder gelang es so den Deutschen, selbst nach vorne zu spielen, doch John Tripp ließ zwei gute Schussmöglichen ungenutzt. Am Ende ließ sich der DEB von Schweden auskontern. Martin Thornberg überlief Dietrich auf der rechten Seite und bediente Berglund, der Dennis Endras im Kasten keine Chance ließ (16.). Schweden ging mit 2:1 in die Drittelpause, obwohl Deutschland auf Augenhöhe mitspielte. Dennis Endras im Video: "Krupp zum Weitermachen überreden"

Wolf hält Deutschland weiter im Rennen

Das änderte sich zunächst nach der ersten Pause. Schweden dominierte das Spiel und ließ Deutschland in den ersten Minuten des zweiten Drittels keine Chance, sich offensiv zu zeigen. Vielmehr schafften es die Nordlichter, Deutschland aus dem eigenen Drittel fern zu halten und das Tor von Dennis Endras unter Beschuss zu nehmen. In der 25. Minute war es dann passiert. Loui Eriksson passte in den Lauf von Niklas Persson, der die Ruhe behielt und den Puck durch Endras' Schoner ins Tor legte. Und nur drei Minuten später war es dann Eriksson selbst, der einen Abpraller in Überzahl um den deutschen Keeper herum führte und zum 4:1 einschob.

Wer allerdings dachte, dass damit schon die Vorentscheidung gefallen war, hatte sich im Kampfeswillen der deutschen Mannschaft getäuscht. Nach 30 Minuten fand das Krupp-Team wieder seine Linie und setzte nur seinerseits die Schweden unter Druck. Die Männer in Schwarz stemmten sich gegen die drohende Niederlage, erarbeiteten sich plötzlich Chancen im Minutentakt und wurden kurz vor Schluss des Mitteldrittels belohnt. Kapitän Michael Wolf verschaffte sich vor dem Tor von Fasth Platz und verwandelte eine Vorlage von Andre Rankel zum 2:4.

Deutschland verabschiedet sich erhobenen Hauptes

So versprach das Schlussdrittel noch einmal Vollspannung. Deutschland versuchte alles, um das Spiel noch zu drehen. Doch trotz zweier Powerplays fiel das so wichtige Anschlusstor nicht. Und als dann Martin Thornberg in der 49. Minute zum 5:2 traf - Dennis Endras hatte einen Schuss unglücklich prallen lassen - war das Spiel entschieden. Dass die Deutschen dennoch ein gutes Spiel machten, zeigte sich auch darin, dass mit Viktor Fasth der schwedische Torhüter zum Spieler des Spiels ernannt wurde.

Eishockey-WM - Videos 
Krupp: "Bin sehr stolz"

Trotz der Pleite gegen Schweden hat der Bundestrainer Lob für die Moral seiner Jungs übrig. Video

Deutschland verabschiedete sich mit einer guten Leistung von der WM. Trotz der von der Höhe her deutlichen Niederlage feierten die Fans die deutsche Mannschaft, die bis zum Schluss leidenschaftlich gekämpft hatte. Die Schweden wiederum setzten mit diesem Triumph eine beeindruckende Serie fort und stehen zum elften Mal in Folge im Halbfinale einer Weltmeisterschaft. Dort trifft das Team von Par Marts auf Tschechien, das die USA mit 4:0 bezwungen hatte.

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