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Eishockey-WM: Finnland zum zweiten Mal Weltmeister

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Finnland zum zweiten Mal Eishockey-Weltmeister

16.05.2011, 09:41 Uhr | dpa

Eishockey-WM: Finnland zum zweiten Mal Weltmeister. Finnland jubelt über den Weltmeistertitel. (Foto: Reuters)

Finnland jubelt über den Weltmeistertitel. (Foto: Reuters)

Finnlands Eishockey-Cracks haben sich nach einer 16 Jahre langen Durststrecke endlich wieder zum Weltmeister gekürt. Die Suomis gewannen das WM-Finale in der Slowakei gegen Schweden 6:1 (0:0, 1:1, 5:0). Jarkko Immonen (40. Minute), Petteri Nokelainen (43.), Niko Kapanen (44.), Janne Pesonen (57.), Miko Pyöräla (58.) und Antti Pihlström (60.) erzielten die Tore zum zweiten Titel nach 1995 - und machten zugleich dem höchsten Finalsieg der WM-Geschichte perfekt. Die Schweden, die ihr neuntes Gold verpassten, waren durch Magnus Pääjärvi (28.) in Führung gegangen.

Bronze hatte sich zuvor die Auswahl Tschechiens durch ein 7:4 gegen Rekordweltmeister Russland gesichert.

Revanche für das Olympia-Finale 2006

Die beiden nordischen Nachbarn standen sich zum insgesamt fünften Mal in einem WM-Finale gegenüber, aber selten entwickelte sich ein derart ausgeglichenes Spiel, das letztlich die finnische Cleverness und individuelle Stärke entschieden. Das Team von Coach Jukka Jalonen nahm auch Revanche für die 2:3-Niederlage im Olympia-Finale 2006.

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Tschechien sichert sich Bronze gegen Russland

Der entthronte Weltmeister liefert ein Offensivspektakel ab. Video

Beide Teams waren laufstark und pucksicher und mühten sich lange vergeblich vor dem gegnerischen Tor. Hatte ein Puck doch einmal die dichten Abwehrreihen durchdrungen, standen die Torhüter Viktor Fasth und Petri Vehanen zunächst sicher.

Immonen gewinnt die Scorerwertung

Im zweiten Abschnitt hatte der Schwede Fasth, der zum besten Spieler des Turniers gewählt worden war, aber zweimal Glück, als er kurz die Orientierung verlor - beide Male klärte ein Spieler vor der Linie. Nach der zweiten Rettungstat landete der Puck auf der Gegenseite im Tor: Pääjärvi überwand Vehanen mit einem platzierten Schuss in den Winkel. Der NHL-Profi erzielte sein zweites Turniertor.

Die Finnen reagierten mit stürmischen Angriffen, verfingen sich zunächst in der Verteidigung der Schweden - bis eine Strafzeit das Team von Coach Pär Marts dezimierte. Toptorjäger Immonen, der einzige Finne im All-Star-Team, war sieben Sekunden vor der Drittelpause zur Stelle und hämmerte aus halblinker Position den Puck ins lange Eck. Mit seinem neunten Treffer bei drei Vorlagen gewann der 29-Jährige auch die Scorerwertung der WM.

Kapanen stolpert Puck ins Tor

Mit dem Schwung des Ausgleichs stürmten die Suomis aus der Kabine und schnurstracks Richtung Titel: Nokelainen überwand Fasth nach Vorlage von Pihlström und Sekunden später hätte Mikko Koivu den dritten Treffer machen müssen. Aber Fasth stand gegen den finnischen Kapitän sicher. Wieder nur Sekunden danach stolperte Kapanen den Puck ins Tor. Dem Finish der Schweden hielten die Finnen stand, Pesonen, Pjörälla und Pihlström machten den Kantersieg perfekt.

Tschechen sichern sich Bronze

Zuvor hatten sich die Tschechen um Altstar Jaromir Jagr mit der Bronzemedaille für das Aus im Halbfinale gegen Schweden entschädigt. In einem Duell mit offenem Visier gegen Russland sorgten Roman Cervenka mit einem Hattrick (4./31./36. Minute), Petr Prucha (11./23.) per Doppelpack, Jan Marek (47.) und Tomas Plekanec (59.) für den Erfolg. "Die Enttäuschung aus dem Halbfinale ist etwas kleiner geworden", meinte Trainer Alois Hadamczik, nachdem er sich mit den Spielern vor der tschechischen Fankurve hatte feiern lassen.

Die Russen gehen trotz der Tore von Ilja Kowaltschuk (10./19.), Dmitri Kulikow (10.) und Wladimir Tarassenko (37.) zum ersten Mal seit 2006 bei einer WM leer aus. "Das war eine unglückliche WM für uns, obwohl wir einen der besten Spieler hatten", klagte "Sbornaja"- Coach Wjatscheslaw Bykow. NHL-Superstar Alexander Owetschkin blieb erneut blass und sammelte im gesamten Turnier keinen Scorerpunkt.

Die deutsche Mannschaft beendete das Turnier in Bratislava auf dem siebten Platz.

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