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Uwe Krupp legt sich mit DEB-Präsidium an

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Krupp contra DEB-Präsidium

17.05.2011, 17:02 Uhr | t-online.de, sid

Uwe Krupp legt sich mit DEB-Präsidium an. Zusammen oder gar nicht: Uwe Krupp und Franz Reindl. (Foto: imago)

Zusammen oder gar nicht: Uwe Krupp und Franz Reindl. (Foto: imago)

Uwe Krupp macht Druck: Der Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verbindet sein Schicksal beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) strikt mit dem von Sportdirektor Franz Reindl. "Wenn Franz Reindl nicht in irgendeiner Art und Weise mein Vorgesetzter bleibt, dann bin ich raus. Dann mache ich nicht weiter", stellt Krupp klar. Der 45-Jährige, der ab der kommenden Saison die Kölner Haie trainiert, ist die einzig verbliebene Option des Verbandes zur Besetzung des Bundestrainer-Postens.

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Krupp, dessen Verhältnis zu DEB-Präsident Uwe Harnos nicht mehr das Beste ist seit dessen gescheiterten Alleingang in Sachen Trainersuche, will die bisher bestehenden Strukturen beibehalten. Auch, weil Reindl und er sich eng verbunden fühlen. So begründet Krupp seine Forderung auch mit Reindls Loyalität nach dem WM-Debakel 2009, als nur die Gastgeberrolle 2010 einen Abstieg des DHB-Teams verhindert hatte. "Echte Rückendeckung gab es damals nur vom Sportdirektor. Franz Reindl ist der Grund, warum ich heute überhaupt noch Bundestrainer bin", so Krupp.

Harnos zaubert Plan B aus dem Hut

Geplant ist eigentlich, dass Reindl zwar DEB-Generalsekretär bleibt, künftig aber nicht mehr als Sportdirektor fungieren wird. "Wir brauchen jemanden, der an den Wochenenden anstelle von Uwe Krupp in den Stadien ist, Spieler scoutet. Diesen Aufwand kann Franz Reindl nicht leisten", wiegelt DEB-Präsident Uwe Harnos bisher aber noch ab. Es sei nach der erfolgreichen WM das erste Anliegen, mit Krupp zu verlängern. Doch urplötzlich spricht Harnos wieder von einem anderen Kandidaten. "Wir haben einen Plan B", sagt Harnos nun. Wohl auch, um sich nicht alle Bedingungen Krupps diktieren zu lassen.

Denn Krupp sagt auch, er könne sich eine Doppelrolle nicht in der Form vorstellen, in der "ich mich, meine Arbeit und meine Philosophie im Falle einer Niederlage rechtfertigen und irgendwie einen neuen Manager ins internationale Eishockey einarbeiten muss". Nach dem Willen des ehemaligen NHL-Stars soll auch sein komplettes Trainerteam bleiben: "Das ist mein Team. Wenn man von einer Verlängerung mit mir redet, dann nur in dieser Konstellation."

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