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NHL: Vancouver Canucks mit einer Hand am Stanley Cup

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Matchball für die Canucks

11.06.2011, 10:44 Uhr | dpa


Christian Ehrhoff steht in der NHL dicht vor dem Titelgewinn, Nationalmannschaftskollege Dennis Seidenberg mit dem Rücken zur Wand. Ehrhoff kam mit seinen Vancouver Canucks in der fünften Finalpartie der nordamerikanischen Eishockey-Liga zu einem 1:0-Heimerfolg gegen Seidenbergs Boston Bruins und braucht somit nur noch einen Sieg zum Gewinn der Meisterschaft. "Wir sind endlich wieder energisch aufgetreten und haben unser Spiel gespielt", sagte Ehrhoff.

In den beiden vorangegangenen Partien waren er und seine Canucks von den Bruins in Boston noch mit 8:1 und 4:0 gedemütigt worden. Auf heimischem Eis hingegen präsentierte sich das beste Team der Vorrunde wieder aggressiv und engagiert. Zudem fand Vancouver-Schlussmann Roberto Luongo wieder zur gewohnten Form, seine Vorderleute räumten vor 18.860 euphorischen Zuschauern im Hexenkessel der Rogers-Arena konsequent ab. "Die Fans waren fantastisch, haben uns zusätzliche Energie gegeben", sagte Ehrhoff.

Zweiter Shutout für Luongo

Der 28-Jährige erhielt bei den Gastgebern ebenso die meiste Eiszeit (24:36 Minuten) wie Seidenberg aufseiten der Bruins (27:39). "Wir haben leider nicht so gespielt, wie wir es uns vorgestellt hatten", ärgerte sich Bostons Defensivmann. Vor allem in der Offensive habe man es Luongo diesmal zu einfach gemacht. "Er hat jeden Schuss gesehen, weil niemand vor ihm stand und ihm die Sicht genommen hat", so Seidenberg. Für Luongo war es der zweite Shutout der Finalserie. Bereits beim 1:0-Sieg im Auftaktspiel war er für die Bruins-Profis unbezwingbar gewesen.

Diesmal hatte der kanadische Olympiasieger jedoch auch Glück, denn Chris Kelly und Patrice Bergeron trafen für die Gäste nur Latte und Pfosten. "Letztlich haben wir eine gute Chance vergeben, unser Momentum aus den vergangenen beiden Spielen zu nutzen und mit einer 3:2-Führung nach Boston zurückzufliegen", sagte Seidenberg. Den siegbringenden Treffer für Vancouver erzielte Maxim Lapierre in der 45. Minute mit einem Handgelenksschuss. Somit kann Vancouver mit einem Sieg in Boston erstmals in der 40-jährigen Vereinsgeschichte den Stanley Cup gewinnen.

Seidenberg denkt nicht an Spiel sieben

Ehrhoff weiß jedoch, dass dafür eine andere Leistung notwendig ist als bei den vorangegangenen Pleiten in Spiel drei und vier. "Wir müssen die Energie aus den Heimspielen endlich auch in Boston bringen", forderte er. Sollten die Bruins mit einem Erfolg zum 3:3 in der Serie ausgleichen, käme es in Vancouver zum alles entscheidenden siebten Match. Aber soweit, betont Seidenberg, denke in Boston niemand. "Wir konzentrieren uns nur auf Spiel sechs. Denn wenn wir zu weit voraus schauen, kommt es gar nicht mehr zu einer siebten Partie, weil wir vorher verlieren."

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