Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Eishockey >

Eishockey-Nationalmannschaft von Schweden verlor bei Olympia 2006 absichtlich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schweden mogelte sich zu Olympia-Gold in Turin

18.12.2011, 17:57 Uhr | dpa

Eishockey-Nationalmannschaft von Schweden verlor bei Olympia 2006 absichtlich. So feierten Peter Forsberg (re.) und Mats Sundin den Olympiasieg der Schweden in Turin. (Quelle: imago)

So feierten Peter Forsberg (re.) und Mats Sundin den Olympiasieg der Schweden in Turin. (Quelle: imago)

Da werden Erinnerungen an das "Wunder von Bern" und Sepp Herbergers vorangegangenen großen Bluff wach: Die Eishockey-Nationalmannschaft Schwedens hat bei den Olympischen Winterspielen in Turin anscheinend absichtlich gegen die Slowakei verloren. Das behauptet Ex-Nationalspieler Peter Forsberg in einer Dokumentation des schwedischen Fernsehsenders SVT.

Demnach gaben die Schweden das Spiel freiwillig mit 0:3 ab, um im weiteren Turnierverlauf mit der Schweiz und Tschechien anstelle von Kanada und Russland einen leichteren Gegner zu bekommen.

Herbergers legendärer Schachzug gegen Ungarn

Bei der Fußball-WM 1954 in der Schweiz hatte der damalige Bundestrainer im Vorrundenspiel gegen die übermächtig erscheinende Mannschaft Ungarns allenfalls eine bessere Reservemannschafft aufgeboten, um seine besten Kicker für ein Entscheidungsspiel gegen die Türkei zu schonen.

Das Ergebnis ist bekannt: Die Magyaren ließen sich diese Chance nicht nehmen und spielten die Deutschen mit 8:3 Toren förmlich an die Wand. Rückblickend erwies sich das Abschenken dieser Partie jedoch als taktische Meisterleistung des "Fuchses" Herberger. Deutschlands erste Garnitur gewann das Entscheidungsspiel gegen die Türken, zog ins Finale ein, wurde dort beim zweiten Aufeinandertreffen von Puskas und Co. gewaltig unterschätzt - und gewann mit 3:2.

Schweden-Coach Gustafsson offenbar nicht eingeweiht

Ähnlich agierten die Schweden in Turin. "Wir haben alles Erforderliche getan, um das Turnier zu gewinnen", sagte Forsberg. Die gewollte Pleite zahlte sich für ihn und seine Mannschaftskameraden aus: Mit zwei lockeren Erfolgen glückte der Final-Einzug, wo die Schweden nach dem 3:2 gegen Finnland zum zweiten Mal Gold gewannen.

Forsberg betonte, dass die Niederlage nicht von Trainer Bengt-Ake Gustafsson angeordnet worden sei. "Wir haben vielleicht innerhalb der Gruppe darüber diskutiert, ob es nicht besser sei, da draußen nicht alles zu geben" sagte er.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal