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Kölner Haie ziehen ins Playoff-Viertelfinale ein

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Pettinger führt Kölner Haie ins Playoff-Viertelfinale

15.03.2012, 22:15 Uhr | sid, dapd

Kölner Haie ziehen ins Playoff-Viertelfinale ein. Matt Pettinger (li.) und Charlie Stephens beim Torjubel. (Quelle: imago)

Matt Pettinger (li.) und Charlie Stephens beim Torjubel. (Quelle: imago)

Die Kölner Haie haben sich auf dem schnellstmöglichen Weg für das Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) qualifiziert. Nur einen Tag nach dem 5:1 gewann der achtmalige Deutsche Meister in der ersten Playoff-Runde auch Spiel zwei gegen die Augsburger Panther mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) und holten sich in der Serie nach dem Modus "Best of three" den entscheidenden Sieg. Matchwinner war vor 9.436 Zuschauern der ehemalige NHL-Profi Matt Pettinger, der zwei Tore erzielte.

In der Runde der letzten Acht trifft die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp entweder auf den Titelverteidiger und Vorrundenersten Eisbären Berlin oder den Meisterschaftszweiten ERC Ingolstadt. Der Gegner ist abhängig vom Ausgang der zweiten Serie zwischen den DEG Metro Stars und den Iserlohn Roosters, in der Düsseldorf Spiel eins am Dienstag 4:1 gewonnen hatte.

Zweiter Kräftevergleich Spiel binnen 24 Stunden

Das Spiel wurde wegen einer Veranstaltung in der Kölnarena am Freitag um einen Tag vorverlegt, weshalb es zu zwei Begegnungen innerhalb von 24 Stunden kam. Nach einem ereignisarmen ersten Drittel brachte Gregory Moore die Gäste nach nur 31 Sekunden des zweiten Abschnitts in Führung. Die Haie gerieten in der Folge etwas aus dem Konzept, der starke Goalie Danny aus den Birken bewahrte sein Team mehrfach vor einem höheren Rückstand. Doch das Krupp-Team fing sich, und ein schöner Konter über Philip Gogulla und Felix Schütz führte zum Ausgleich durch Pettinger.

Das Schlussdrittel begann nach Maß für die Haie. Pettinger sorgte in der 43. Minute für das 2:1, bei dem erneut Gogulla und Schütz die Vorarbeit leisteten. Für die Entscheidung sorgte Schütz mit einem Schuss ins leere Tor.

Lüdemann nach Zusammenprall außer Gefecht

Für Kölns Rekordspieler Mirko Lüdemann hatte das Spiel ein unglückliches Ende genommen hatte. In seinem 1002. Einsatz für den KEC verletzte sich der Verteidiger kurz vor Ende des zweiten Drittels nach einem Zusammenprall und musste auf einer Trage in die Kabine gebracht werden.



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