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Etatlücke bei der Düsseldorfer EG

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Bald kein Eishockey mehr in Düsseldorf?

18.04.2012, 15:42 Uhr | sid, dapd

Etatlücke bei der Düsseldorfer EG . Der Düsseldorfer EG droht der Ausschluss aus der DEL. (Quelle: imago)

Der Düsseldorfer EG droht der Ausschluss aus der DEL. (Quelle: imago)

Die in einer Finanzkrise steckende Düsseldorfer EG hat das rettende Ufer noch nicht erreicht und muss weiter um den Verbleib in der Deutsche Eishockey LIGA (DEL) zittern. Trotz intensiver Sponsorensuche klafft im Saisonetat 2012/13 noch eine Lücke von 240.000 Euro, teilte der Verein mit. "Der noch offene Betrag scheint klein. Dennoch werden die nächsten Tage bis zur Lizenzierung ein Wettlauf mit der Zeit", sagte Arndt Rautenberg, Geschäftsführer des DEG-Sanierers RölfsPartner. Bis zum 15. Mai muss ein abgesicherter Etat bei der DEL eingereicht werden.

"Neunzig Prozent des Weges sind wir erfolgreich gegangen. Jetzt in den Sack zu hauen, wäre deshalb besonders traurig", sagte Rautenberg. Nach dem Rückzug des Hauptsponsors Metro konnten durch Aktionen und neue Partner bisher rund 2,1 Millionen Euro eingenommen werden. "Wir erhalten positive Signale für das Jahr 2013, benötigen jetzt aber weitere Hilfe", appellierte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp. In die Bredouille ist der achtmalige deutsche Meister gekommen, weil ein potenzieller Sponsor kurz vor der Vertragsunterschrift wieder abgesprungen ist.

"Bekenner"-Aktion soll Geld in die DEG-Kasse spülen

In der ersten Mai-Woche will die DEG-Führung entscheiden, ob sie die DEL-Lizenz für die nächste Spielzeit beantragt oder nicht. Da kein großer Sponsor in Sicht ist, hofft man nun bei der DEG, dass die "Bekenner"-Aktion noch einmal ankurbelt werden kann und die jeweils 10.000 Euro teuren Sponsorenpakete weitere Abnehmer finden. "Es ist etwas dickflüssig geworden, nun drängt die Zeit", sagte Schmellenkamp.

Etat der DEG wurde bereits abgespeckt

Der Etatentwurf für 2012/13 wurde schon auf etwas rund 4,5 Millionen Euro heruntergefahren. Eine weitere Einsparung von 240.000 Euro würde das Budget für die Mannschaft reduzieren. "Das Geld aus dem Teametat herauszunehmen halte ich kommerziell und sportlich nicht für sinnvoll. Ein weiteres Gesundschrumpfen wird nicht mehr möglich sein", so Sanierer Rautenberg. Schließlich müsse das "Produkt DEG" attraktiv bleiben.

Schwierige Verhandlungen mit Agenten und Trainern

Schon jetzt steht Walter Köberle, der Sportliche Leiter der DEG, bei der Vorbereitung der neuen Saison vor einer schwierigen Aufgabe. Bei Verhandlungen mit Agenten und Spielern kann er nicht nur lediglich "die Hälfte des Geldes" von vor dem Metro-Ausstieg bieten, sondern er kann auch keine Garantie geben, dass die DEG weiter in der DEL spielt. "Wir wussten, dass es schwierig wird, doch wir ziehen das durch", sagte Köberle. Er ist überzeugt, dass der neue Chefcoach Christian Brittig am 1. Juli mit dem Training beginnen kann und trotz aller wirtschaftlichen Zwänge eine gute Mannschaft auf dem Eis stehen wird: "Ich will eine Mannschaft, die Emotionen weckt und ehrliche Arbeit macht."

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