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DEL-Finale: Adler gleichen gegen die Eisbären aus

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Adler gleichen in der Final-Serie aus

18.04.2012, 22:05 Uhr | sid

DEL-Finale: Adler gleichen gegen die Eisbären aus. In Jubellaune: Die Adler Mannheim (von links Kenneth Magowan, Adam Mitchell und Christoph Ullmann) sind im DEL-Finale wieder im Geschäft. (Quelle: dpa)

In Jubellaune: Die Adler Mannheim (von links Kenneth Magowan, Adam Mitchell und Christoph Ullmann) sind im DEL-Finale wieder im Geschäft. (Quelle: dpa)

Das Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft ist wieder völlig offen. Die Adler Mannheim gewannen das zweite Duell der DEL-Rekordmeister gegen die Eisbären Berlin nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) und glichen in der "Best-of-five"-Serie auf 1:1 aus. Im dritten Endspiel am Freitag (19.30 Uhr) haben die Berliner wieder Heimrecht. Der Titelverteidiger hatte die erste Partie mit 2:0 gewonnen.

Nationalspieler Christoph Ullmann (12.) sowie die Kanadier Ken Magowan (33.) und Adam Mitchell (46. und 47.) wahrten vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena mit ihren Toren die Chance auf den insgesamt siebten Meistertitel für die Mannheimer. Für die Berliner, die ihre fünf Meisterschaften in den vergangenen sieben Jahren gewannen, traf Barry Tallackson zum zwischenzeitlichen Ausgleich (14.).

Mannheim tut sich zunächst schwer

"Dieser Sieg war für uns wahnsinnig wichtig", sagte Adler-Kapitän Marcus Kink: "Wir fahren jetzt mit einem positiven Ergebnis nach Berlin. Wir sind heiß, auch dort zu gewinnen." Eisbären-Trainer Don Jackson forderte derweil eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft: "Wir müssen deutlich besser spielen, um Mannheim zu stoppen."

Dabei konnten die Gäste vor dem ersten Bully aufatmen: Torjäger Florian Busch bekam von den Ärzten Grünes Licht für seinen Einsatz. Der Ex-Nationalspieler hatte im Halbfinale bei einem brutalen Foul von Straubings Torwart Barry Brust eine Gehirnerschütterung erlitten und im ersten Finale gefehlt. Doch beflügelt waren zunächst die Adler - vom Lärmpegel in der ausverkauften Arena.

Nach einem Lattenschuss von Steven Wagner (1.) taten sich die Mannheimer allerdings lange schwer, klare Chancen herauszuspielen. Die konternden Berliner hatten durch Mads Christensen (11.) und Richard Regehr (12.) zunächst die besseren Möglichkeiten. Dann brach jedoch Ullmann mit seinem achten Play-off-Tor den Bann. Im Nachschuss setzte der Nationalspieler den Puck unter die Latte.

Magowan dreht die Lautstärke wieder auf

Das Tor löste die Anspannung bei den Gastgebern. Plötzlich kamen sie innerhalb weniger Sekunden zu hochkarätigen Chancen, doch Kapitän Marcus Kink scheiterte zweimal an Nationaltorwart Rob Zepp (13.). Ein katastrophaler Fehlpass von Verteidiger James Sifers bescherte den Berlinern, die auf den gesperrten Andre Rankel und die Langzeitverletzten Denis Pederson und Stefan Ustorf verzichten mussten, den überraschenden Ausgleich: Tallackson nahm das Geschenk dankend an.

Danach bekamen die Play-off-erfahrenen Eisbären das Spiel besser in den Griff, die Kulisse wurde immer leiser. Magowan drehte die Lautstärke mit seinem siebten Play-off-Treffer wieder hoch bis zum Anschlag. Eisbären-Goalie Zepp war beim Mannheimer Führungstreffer ohne Chance, nachdem er zuvor die Alleingänge von Ronny Arendt (27.) und Yanick Lehoux (33.) noch reaktionsschnell abgewehrt hatte.

Berliner Trainer sorgt für Eklat

Auf dem Weg in die Kabine in der zweiten Pause sorgte Berlins Trainer Don Jackson für einen Eklat, als er Adler-Kapitän Kink zur Rede stellen wollte. Mannheims Manager Teal Fowler ging dazwischen. In einem hektischen Schlussabschnitt mit zahlreichen Strafminuten verpassten Michael Glumac mit einem Solo (41.) und Lehoux mit einem Lattenschuss (43.) die schnelle Vorentscheidung. Doch dann machte Mitchell mit einem Doppelschlag innerhalb von 74 Sekunden alles klar.

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