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Deutsches Eishockey-Team schlägt Dänemark erneut

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DEB-Team kämpft Dänemark nieder

22.04.2012, 20:52 Uhr | dpa

Deutsches Eishockey-Team schlägt Dänemark erneut. Die Deutschen Spieler bejubeln den Sieg über Dänemark. (Quelle: dpa)

Die Deutschen Spieler bejubeln den Sieg über Dänemark. (Quelle: dpa)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im letzten Heimspiel vor der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland (4. bis 20. Mai) den positiven Eindruck der letzten Wochen bestätigt und Dänemark 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen geschlagen. Die Zuschauer sahen nach dem 3:1-Sieg vom Vortag in Hannover erneut eine engagierte Mannschaftsleistung, das Team um Bundestrainer Jakob Kölliker hatte aber mit einer deutlich stärkeren dänischen Mannschaft zu kämpfen.

Alexander Barta (34. Minute), Patrick Reimer (37.) und Felix Schütz (Penaltyschießen) schossen die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zum Sieg, für die Dänen trafen Jesper Jensen (22.) und Nichlas Hardt (51.). Mit einem Sieg gegen Russland (4:3) und zwei knappen 2:3-Niederlagen gegen Tschechien (einmal nach Verlängerung, einmal nach Penaltyschießen) gelang Deutschland nicht einmal zwei Wochen vor dem WM-Start mit den beiden Siegen über Dänemark ein weiterer Achtungserfolg.

DEB-Team erst im zweiten Drittel auf Betriebstemperatur

Anders als am Vortag präsentierte sich die dänische Mannschaft technisch versierter und war den Deutschen vor allem im ersten Drittel deutlich überlegen: Dimitri Pätzold wehrte neun Schüsse auf sein Tor ab, auf dänischer Seite musste Simon Nielsen nur viermal eingreifen.

Erst im zweiten Drittel besann sich das DEB-Team seiner Stärken und verlagerte das Spiel in die gegnerische Hälfte. In Führung gingen wie bereits am Samstag dann trotzdem die Dänen, diesmal durch Jensen. Die deutsche Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beirren: Nur zwei Minuten nach dem unglücklichen Gegentor gelang Barta im Überzahlspiel der Ausgleich, Reimer drehte nur wenig später den Spieß um.

Im letzten Drittel wurde das Spiel zunehmend zerfahrener, innerhalb von 20 Minuten schossen beide Teams nur einmal aufs Tor - das reichte Hardt, um den Ausgleich zu erzielen. Nachdem die Verlängerung keine Entscheidung gebracht hatte, setzte Felix Schütz den Schlusspunkt unter einen unterhaltsamen Eishockeynachmittag, der im Hinblick auf den WM-Start in zwölf Tagen Hoffnung macht.


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