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DEB-Team sieht gegen Lettland Steigerungspotenzial

05.05.2012, 12:28 Uhr | dpa

DEB-Team sieht gegen Lettland Steigerungspotenzial. Die deutschen Eishockeyspieler wollen auch gegen Lettland gewinnen.

Die deutschen Eishockeyspieler wollen auch gegen Lettland gewinnen. (Quelle: dpa)

Stockholm (dpa) - Der müde WM-Auftaktsieg gegen Außenseiter Italien war bereits wenige Minuten nach dem Schlusspfiff im Stockholmer Globen vergessen. Für Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker zählte unmittelbar nach dem glanzlosen 3:0 nur noch der nächste Gegner Lettland am Sonntag.

"Nun haben wir unseren Rhythmus gefunden und bereiten uns auf den nächsten Gegner vor. Die Letten haben die russische Schule und spielen auch in dieser Liga. Wir erwarten einen technisch und läuferisch starken Gegner", sagte Kölliker.

Auch Hamburgs Christoph Schubert, der das erlösende 1:0 erzielt hatte, zeigte Respekt vor dem nächsten Gegner. "Die Letten sind technisch auf jeden Fall besser. Die haben schon ein paar gute Jungs da drin", bekannte der Verteidiger. Nicht nur Schubert war klar, dass der Arbeitssieg gegen defensive Italiener nicht der Leistungs-Maßstab gewesen sein kann.

Für den angestrebten Weg ins Viertelfinale, der Deutschland die Direkt-Qualifikation für Olympia 2014 in Sotschi bescheren würde, bleibt für das Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) noch viel Luft nach oben. "Unterm Strich zählt der Sieg, darüber freuen wir uns. Wir wollen uns aber noch steigern", befand Stürmer Christoph Ullmann aus Mannheim, der mit zwei Torvorlagen geglänzt hatte.

Der Versuchung, den dritten WM-Auftakterfolg eines deutschen Teams in Serie als gutes Omen zu verbuchen, erlag Ullmann gar nicht erst. Nach den letzten beiden Auftaktsiegen 2010 gegen die USA (2:1) war Deutschland bis ins Halbfinale und 2011 gegen Russland (2:0) bis ins Viertelfinale vorgedrungen. "Ach was. Bislang waren wir in den Auftaktspielen krasser Außenseiter. Heute hatten wir die Favoritenrolle inne. Das haben wir uns aber auch hart erarbeitet. Wir denken da von Spiel zu Spiel", versicherte der Angreifer.

Dass die deutliche Überlegenheit Deutschlands "nur" zu weiteren Toren von Patrick Reimer und Christopher Fischer führte, lag vor allem an den schwachen Chancenverwertung, die gegen Lettland besser werden muss. "Lettland wird wieder ein anderes Kaliber, die haben eine große internationale Klasse. Da müssen wir uns zusammenreißen", sagte Torhüter Dennis Endras, der beim Auftaktspiel wahrscheinlich der glücklichste deutsche Spieler war, da er seinen Kasten sauber hielt.

"Das war mein dritten Shutout bei einer WM", erzählte Endras stolz und hatte gleich eine Empfehlung für das Lettland-Spiel für den Bundestrainer. "Nach einem Shutout ist es schwer, den Torhüter rauszunehmen", befand Endras. Kölliker deutete an, dass er gar nicht an einen Wechsel denkt. "So lange er gut spielt, gibt es kaum Gründe, ihn rauszunehmen", sagte der DEB-Coach.

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