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DEB-Team zittert: "Wir haben wieder gesündigt"

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Eishockey-WM  

DEB-Team zittert: Kein Viertelfinale, kein Olympia?

17.06.2015, 13:06 Uhr | t-online.de, dpa

DEB-Team zittert: "Wir haben wieder gesündigt". Bezeichnend für drei Niederlagen in Folge: Dennis Endras am Boden.  (Quelle: dapd)

Bezeichnend für drei Niederlagen in Folge: Dennis Endras am Boden. (Quelle: dapd)

Selten war ein Wochenende so wichtig für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wie das kommende: Es geht um den Einzug ins Viertelfinale der Eishockey-WM, aber vor allem um die Qualifikation für Olympia 2014 in Sotschi. Deutschland kann alles gewinnen, kann zum dritten Mal in Folge bei einer WM das Viertelfinale erreichen. Aber es kann auch alles verspielen: die gute Ausgangslage, den positiven Trend des Kufen-Sports der vergangenen Jahre und das schon sicher geglaubte Ticket für das größte Wintersport-Ereignis der Welt, die Olympiade. Entsprechend angespannt ist Bundestrainer Jakob Kölliker: "Gegen Dänemark geht es jetzt um alles!"

Die drei Niederlagen in Folge (2:3 gegen Lettland, 0:2 gegen Russland, 2:5 gegen Schweden) haben Spuren hinterlassen bei den so selbstbewusst ins Turnier gestarteten DEB-Cracks. Entsprechend sorgte Kölliker zunächst einmal für Zerstreuung, gab seinen Spielern einen Tag frei und hofft auf freie Köpfe für die kommenden Aufgaben. "Wir müssen jetzt erst mal runterkommen", bestätigte Abwehrroutinier Christoph Schubert nach dem anstrengenden und ernüchternden Auftakt.

Kölliker: "Wir haben wieder gesündigt"

Die Spiele gegen Dänemark (Samstag um 16.15 Uhr) und Norwegen (Sonntag um 20.15 Uhr) werden wegweisend sein. Deutschland muss in den beiden Partien gegen direkte Konkurrenten unbedingt punkten, um das Viertelfinale und damit die direkte Olympia-Qualifikation noch erreichen zu können. Dafür muss sich das deutsche Team aber defensiv wie offensiv deutlich steigern. "Wir haben mit unseren Chancen wieder gesündigt", haderte Kölliker nach dem Schweden-Spiel mit der Kaltschnäuzigkeit seiner Spieler vor dem gegnerischen Tor. "Die müssen wir in Zukunft einfach reinhauen."

Dass die Niederlagen-Serie seinen Spielern einen psychologischen Knacks versetzt hat, glaubt er aber nicht. "Ich bin überzeugt, dass die Jungs wieder aufstehen", gab sich der Schweizer kämpferisch. Nach zuletzt zwei Spielen gegen zwei der weltbesten Mannschaften müsse nun alle Konzentration wieder auf die Gegner gelegt werden, die es von vorne herein zu schlagen galt. "Wir müssen wieder zu unserer Sicherheit zurück", forderte Kölliker und stellte direkt klar, dass alle Gedankenspiele keinen Sinn machen würden. Es zähle jetzt nur ein Sieg über Dänemark. "Es ist noch zu früh für Rechnereien!"

(Hier geht es zum Spielplan der deutschen Mannschaft)

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