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WM-Debakel: DEB-Coach Kölliker vor dem Aus

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WM-Debakel: DEB-Coach Kölliker vor dem Aus

16.05.2012, 10:14 Uhr

WM-Debakel: DEB-Coach Kölliker vor dem Aus. Das Spiel gegen Tschechien könnte Köllikers letzter Auftritt für den DEB gewesen sein. (Quelle: dapd)

Das Spiel gegen Tschechien könnte Köllikers letzter Auftritt für den DEB gewesen sein. (Quelle: dapd)

Nach dem desaströsen Abschneiden der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Schweden steht Bundestrainer Jakob Kölliker vor dem Aus. DEB-Präsident Uwe Harnos erklärte, die eigentlich Entscheidung, den Schweizer langfristig zu binden, noch einmal zu überdenken. "Man muss das jetzt analysieren, sich dann gemeinsam an einen Tisch setzen und ein Fazit ziehen", sagte er.

Eine schnelle Entscheidung werde es aber nicht geben. "Das ist mit Sicherheit nicht zufriedenstellend. Man ist aber gut beraten, da mal ein paar Tage drüber nachzudenken. Das muss man erst mal sacken lassen."

Olympia-Ticket vorerst verpasst

Das DEB-Team verpasste durch das 1:8 gegen Ex-Weltmeister Tschechien die direkte Olympia-Qualifikation für Sotschi 2014. Zuvor hatte die deutsche Auswahl durch ein 4:12 gegen Norwegen ein Debakel erlebt. Das Turnier ist somit für Deutschland vorzeitig beendet. Als WM-Zwölfter fliegt die Mannschaft vor den Viertelfinalspielen nach Hause. Deutschland hatte 2010 und 2011 unter Ex-Trainer Uwe Krupp noch die Runde der letzten Acht erreicht.

Durch WM-Rang zwölf bei 16 teilnehmenden Nationen muss das Kölliker-Team wie schon für Vancouver 2010 auch für die kommenden Winterspiele in Sotschi ein zusätzliches Turnier gewinnen, um das Olympiaticket nachzulösen. Dieses soll im Februar 2013 in Deutschland stattfinden. "Darum werden wir uns mit Sicherheit bemühen. Die Chance müssen wir unbedingt wahrnehmen", betonte Harnos.

Kölliker: "Bin für alles offen"

Kölliker hat als Trainer nur einen Vertrag bis zum Ende der WM. Allerdings hatte der DEB vor dem Turnier angekündigt, mit ihm über eine langfristige Zusammenarbeit zu verhandeln. Im Gespräch ist vor allem auch eine Weiterbeschäftigung als Sportdirektor. Kölliker bekräftigte, trotz der herben WM-Niederlagen "selbstverständlich" weiter für den DEB arbeiten zu wollen. "Man wird sehen, was rauskommt. Jetzt werden die Gespräche geführt. Ich bin offen für alles", sagte der Berner.

Vom Team bekam Kölliker Rückendeckung. "Es ist nicht seine Schuld, er kann nichts dafür", sagte Philip Gogulla. Allerdings gab es auch Kritik am Abwehrsystem des Trainers. "Das ist eine Ausführungssache und eine Frage, wie man sich auf dem Eis bemüht", sagte Kölliker dazu, verteidigte aber ansonsten erneut seine Spieler.

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