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TV-Deal bis Open-Air: DEL-Saison der Ungewissheiten

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TV-Deal bis Open-Air: DEL-Saison der Ungewissheiten

13.09.2012, 11:55 Uhr | dpa

TV-Deal bis Open-Air: DEL-Saison der Ungewissheiten. Auch für Meister Eisbären Berlin beginnt eine Saison der Ungewissheiten.

Auch für Meister Eisbären Berlin beginnt eine Saison der Ungewissheiten. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Neue Regeln, ein riskanter TV-Deal, die vage Hoffnung auf NHL-Stars und drohende Folgen einer finanziellen Schieflage: Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) geht in eine Saison voller Ungewissheiten.

Zum Auftakt am Freitag ist nur eines sicher. Als Favorit starten wieder einmal die Eisbären ins Titelrennen. Zwölf von 14 Trainern halten den Meister aus Berlin auch in der 19. Saison für den ersten Anwärter auf die Meisterschaft. "Alle werden uns jagen", meinte selbst Coach Don Jackson. Business aus usual also für die Hauptstädter? Nicht ganz, denn auch die Eisbären müssen sich auf einige Neuigkeiten und Unwägbarkeiten einstellen.

Dabei trifft die Berliner die Reduzierung der Ausländerstellen von zwölf auf maximal elf pro Team, wovon neun in einem Spiel eingesetzt werden dürfen, gar nicht so hart. Die Mannschaft hatte in den vergangenen Jahren schon ohne Zwang vermehrt auf deutsche Profis gesetzt. In punkto Nachwuchsförderung - ab sofort muss jedes Team mindestens zwei Spieler unter 20 Jahren im Aufgebot haben - gehört der DEL-Rekordmeister ebenfalls zu den Vorreitern. Zum Auftakt wartet auf den Hauptstadtclub das Heimduell gegen Straubing - die Neuauflage des Halbfinales der vergangenen Saison.

In die Kaderplanungen der deutschen Erstligisten könnte aber noch Bewegung kommen, denn der Blick vieler Clubs geht nach Nordamerika. In der NHL droht ein Lockout. Weil sich Spieler und Teambesitzer bisher nicht auf einen Vertrag geeinigt haben, könnten die Profis ausgesperrt werden. Viele haben signalisiert, bis zu einer Einigung in Europa spielen zu wollen, auch Dennis Seidenberg. Der Stanley-Cup-Sieger 2011 schielt bereits nach Mannheim, wo Bruder Yannic spielt. "Zuletzt haben wir vor elf Jahren in Mannheim zusammengespielt, wäre schön, wenn es mal wieder klappen würde", sagte Seidenberg der Nachrichtenagentur dpa.

Ein entscheidender Faktor ist dabei das Geld: Welches Team kann sich welchen Star leisten? Finanziell spielen nämlich längst nicht alle Vereine in einer Liga. Während großzügig alimentierte Clubs wie Berlin, Mannheim und Hamburg längerfristig erfolgreiche Strukturen aufbauen können, hangeln sich klammere Vereine von Jahr zu Jahr durch die Lizenzbestimmungen. In Düsseldorf etwa stand Erstliga-Eishockey nach dem Aus von Hauptsponsor Metro lange auf der Kippe. Nur durch einen drastischen Personalwechsel hin zu billigeren Profis wurde der Verbleib gesichert. Wie konkurrenzfähig die DEG wirklich ist, wissen sie im Club selbst nicht so genau.

Auf einige Rahmenbedingungen müssen sich alle 14 Clubs umstellen. Nach dem Einstieg von ServusTV anstelle des Pay-TV-Kanals Sky führt die DEL etwa sogenannten Power Breaks ein: Jedes Drittel wird für eine 90-sekündige Werbepause unterbrochen. Von Fans teils harsch kritisiert, will die Liga dadurch neue Einnahmequellen generieren.

Vor allem für die Fans beginnt eine völlig neue Zeit. Erstmals seit vielen Jahren ist die DEL wieder im frei empfangbaren Fernsehen zu verfolgen, wie bei der Präsentation von ServusTV jüngst vollmundig verkündet wurde. Dass den österreichischen Sender in Deutschland aber kaum jemand kennt, und erst recht nicht jeder empfangen kann - in Berlin und Hamburg sogar nur rund 60 Prozent der Fernsehhaushalte - wird gern verschwiegen. "Ziel muss es sein, hinter Fußball die Nummer eins zu sein", meinte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bereits. "Allerdings dürfen wir keine sofortige Explosion erwarten."

Ein anderes Event soll dagegen gleich von Anfang an einschlagen: Erstmals steigt ein Spiel unter freiem Himmel, am 5. Januar treffen im Nürnberger Fußballstadion die Ice Tigers und die Eisbären Berlin aufeinander. 20 000 Tickets waren in dieser Woche bereits verkauft, wodurch schon jetzt der Zuschauerrekord in der Liga geknackt ist. 50 000 Karten werden angeboten.

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