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DEB bestätigt: Cortina neuer Eishockey-Bundestrainer

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Cortina neuer Eishockey-Bundestrainer

17.09.2012, 13:34 Uhr | dpa

DEB bestätigt: Cortina neuer Eishockey-Bundestrainer. Pat Cortina ist der neue Eishockey-Bundestrainer.

Pat Cortina ist der neue Eishockey-Bundestrainer. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Nach dem missglückten Schweizer Experiment soll nun ein Italo-Kanadier die deutsche Eishockey-Auswahl zu Olympia nach Russland führen. Pat Cortina ist nach mehrwöchigem Kandidaten-Casting zum neuen Bundestrainer gekürt worden.

"Wir haben in ihm einen renommierten Fachmann gewonnen", erklärte Uwe Harnos, der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Cortina unterschrieb einen Vertrag bis 2015, wird aber in einer Doppelrolle bis zum Ende dieser Saison auch noch den EHC München trainieren. Zudem wird er DEB-Sportdirektor. Dass der Verband diese riskante Lösung wählte, sagt viel über die brenzlige Lage bei der Trainersuche aus.

Cortina habe von den fünf Bewerbern, die in der Vorwoche beim DEB vorsprachen, das beste Konzept abgegeben, erzählte Harnos. Dazu sagte der ehemalige Nationaltrainer von Italien und Ungarn: "Das Fundament meines Konzepts ist eine richtige Einstellung. Die Identität des Teams muss eine deutsche sein, denn die Deutschen sind ehrlich und detailverliebt. Das Konzept will ich allen Mannschaften von oben bis unten vermitteln."

Beim ersten Länderspiel der Saison 2012/13 am Dienstag in Wien - anlässlich des 100. Geburtstags des Österreichischen Eishockey-Verbandes - wird Cortina noch nicht an der Bande stehen. Dafür war die Zeit doch zu knapp. Das Nationalteam wird in der Partie gegen Österreich von Nachwuchscoach Ernst Höfner und Teammanager Klaus Merk betreut. Die beiden sowie Jim Setters sollen Cortina im ersten Jahr wegen dessen Dreifach-Funktion weiter unterstützen.

Für Cortina steht das Olympia-Qualifikationsturnier vom 7. bis 10. Februar 2013 in Bietigheim im Vordergrund. Dort will Deutschland nach der völlig verkorksten WM im vergangenen Frühjahr über Umwege das Ticket für die Winterspiele 2014 in Sotschi lösen. In der Vorbereitung wird Cortina dann seine Jobs beim EHC München und beim Nationalteam unter einen Hut bringen müssen.

Cortina meinte: "Heute ist ein großer Tag in meinem Sportlerleben. Das ist ein Traum für mich und eine große Herausforderung. Ich weiß um die Verantwortung." Für einen anderen Club in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) habe er den EHC nicht verlassen wollen, "aber die Chance, für eine der besten Mannschaften der Welt tätig zu sein, muss ich wahrnehmen". Zu seinen taktischen Vorstellungen sagte der 48-Jährige: "Das Spielsystem ist nicht sehr wichtig. Es kommt nicht darauf an, was wir machen, sondern wie wir es machen."

Seit der Trennung vom Schweizer Jakob Kölliker im Juli war das Amt des Auswahltrainers verwaist. Erst nach einem wochenlangen Casting entschieden sich Verband und Liga für Cortina und gegen andere Kandidaten wie etwa Ex-Coach Hans Zach, den Straubinger Dan Ratushny oder die beiden Schweden Bengt-Ake Gustafsson und Björn Kinding.

Nach Informationen des Fachmagazins "Eishockey-News" hatten einige andere Kandidaten wie der frühere Bundestrainer Uwe Krupp oder der Berliner Meistermacher Don Jackson schon frühzeitig abgesagt.

Auch der Mannheimer Harold Kreis, den Cortina als Co-Trainer ins Auge fasst, sei angefragt worden. "Mein Club hat mich angesprochen, ob ich Interesse hätte, dieses Amt Vollzeit zu übernehmen", erzählte Kreis am Sonntag bei dem Sender ServusTV. "Ich habe gesagt: Nein, im Moment nicht. Das Timing ist nicht richtig, daher kommt es für mich nicht infrage." Erste Wahl scheint Cortina nicht gewesen zu sein.

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