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Panther trotzen den Großen der Liga - Neue Arena

27.09.2012, 10:50 Uhr | dpa

Panther trotzen den Großen der Liga - Neue Arena. Der Augsburger Trainer Larry Mitchell ist derzeit sehr zufrieden mit seiner Mannschaft.

Der Augsburger Trainer Larry Mitchell ist derzeit sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Der Wiesn-Abend kam den Eishockey-Profis der Augsburger Panther gerade recht. Einen Tag nach dem DEL-Spiel gegen die Mannheimer Adler besuchten die Spieler das Oktoberfest und stießen im brechend vollen Hacker-Festzelt auf den Sieg gegen das Spitzenteam an.

Drei Spiele, drei Siege - die Stimmung könnte in Augsburg nicht besser sein. Vom internen Startrekord aus der Saison 2001/2002 ist der älteste deutsche Eissport-Verein nur noch zwei Erfolge entfernt. Trotz Euphorie und Tabellenplatz drei bleibt Trainer Larry Mitchell gelassen.

"Wir haben erst drei von 52 Spielen absolviert. Wir müssen vorsichtig sein, denn wir haben noch nichts gewonnen", sagte der Deutsch-Kanadier der Nachrichtenagentur dpa. Den Gang auf das Münchner Oktoberfest gestattete der 45-Jährige seinen Spielern dennoch gern. "Die Jungs haben gefeiert, aber im Training auch richtig Gas gegeben", betonte Mitchell. Verteidiger Michael Bakos ergänzte: "Diejenigen, die vielleicht zu viel getrunken hatten, haben sich achtbar aus der Affäre gezogen."

Das bierselige Beisammensein ist ein Hinweis auf die mannschaftliche Geschlossenheit der Panther. "Mit harter Arbeit und Zusammenhalt kann man vieles bewältigen. Wir sind in der Lage, jeden Gegner zu schlagen", meinte Mitchell, der die Augsburger seit 2007 trainiert. Torhüter Patrick Ehelechner ist neu in der Fuggerstadt. Für das Innenleben des Teams hat er dennoch bereits ein Gespür entwickelt. "Wir sind nicht die talentiertesten. Aber ich spüre seit acht Wochen einen Spirit, der von außen schlecht nachzuvollziehen ist", sagte der frühere Nationaltorwart.

Ehelechner, dem zu Saisonbeginn noch die Skepsis der Fans entgegenschlug, war bei den Siegen in Iserlohn und München sowie gegen Mannheim der überragende Mann auf dem Eis. Der Lohn: Das Fachmagazin "Eishockey-News" führt den Goalie in der Rubrik Top-Stars auf Platz eins. Er ist Teil einer sehr guten Defensive, die erst vier Gegentreffer zugelassen hat - die wenigsten der Liga zusammen mit den Nürnberger Ice Tigers. "Wir verhalten uns taktisch klug. Auch unsere Stürmer arbeiten nach hinten mit", lobte Bakos.

Teamgeist und kämpferischer Einsatz - mit diesen Tugenden versuchen die Panther seit jeher die Standortnachteile gegenüber finanziellen Schwergewichten wie Mannheim, Köln oder Meister Berlin auszugleichen. Mit einem Etat von 3,4 Millionen Euro (Mannheim und Berlin haben mehr als das Doppelte zur Verfügung) und dem kleinen Curt-Frenzel-Stadion, das seit drei Jahren eine Baustelle ist, lässt sich kaum dauerhaft ein Spitzenteam formen. Das Saisonziel lautet deshalb: Die erste Playoff-Runde erreichen. "Es ist eine reife Leistung, dass wir mit diesem Etat überhaupt so lange durchgehalten haben", sagte Haupteigner Lothar Sigl.

Mit dem Umbau in ein 6800 Zuschauer fassendes Eisstadion verknüpfen die Verantwortlichen indes die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. "Erst dann können wir unsere Defizite gegenüber der Konkurrenz ausgleichen", sagte Sigl. Gegen Mannheim verwandelten 4833 Fans das Provisorium schon jetzt in die "Hölle des Südens". Der Verein bedankte sich daraufhin via Pressemitteilung bei Handwerkern und Monteuren, die den Spielbetrieb ermöglicht hatten. Und Panther-Ersatzkapitän Bakos lobte: "Es war so unglaublich laut im Stadion, diese Atmosphäre ist phänomenal. Wir freuen uns schon alle auf unser nächstes Heimspiel gegen Krefeld." Vielleicht können die Augsburger dann an diesem Freitag auf ihren nächsten Sieg anstoßen.

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