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Sturm nach Debüt-Pleite ein gefragter Mann

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Sturm nach Debüt-Pleite ein gefragter Mann

13.02.2013, 14:21 Uhr | dpa

Sturm nach Debüt-Pleite ein gefragter Mann. Wo Marco Sturm auftaucht, herrscht in Köln großes Gedränge.

Wo Marco Sturm auftaucht, herrscht in Köln großes Gedränge. (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - Eigentlich suchte Marco Sturm in den Katakomben der Kölner Arena seinen Chauffeur, Mitspieler Felix Schütz. An den vielen Kameras und Mikrofonen war aber selbst für den routinierten Eishockey-Profi kein Vorbeikommen.

"Alles in allem war es okay", sagte der 34-Jährige nach seinem Comeback in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), "nach nur drei Trainingseinheiten war es hart, sich reinzukämpfen, und das nach zehn Monaten Wettkampfpause." Erstmals nach fast acht Jahren stand der deutsche NHL-Rekordspieler wieder in der heimischen Eliteliga auf dem Eis, konnte das 2:3 seines neuen Clubs Kölner Haie gegen die Adler Mannheim aber nicht verhindern.

Die Rückkehr des Superstars überstrahlte beim Spitzenspiel in der Domstadt alles. Die Fans bedachten ihn bereits beim Aufwärmen mit großem Applaus; als klar war, dass er sogar in der Startaufstellung steht, kochte die Stimmung über. Mit drei Treffern im Schlussdrittel, dem Auswärtssieg und der Ablösung an der Tabellenspitze vermiesten die Adler den Haien dann aber den Abend. "Es war natürlich nicht der Start, den wir uns alle gewünscht haben", sagte Sturm, als er in der Interviewzone dicht umringt von Journalisten sein Debüt analysierte.

Die Spielaktionen des Angreifers waren noch recht überschaubar verlaufen. Seinen ersten Schuss aufs Tor von Mannheim-Goalie Dennis Endras hatte Sturm erst in der 31. Minute abgefeuert. Fünf Minuten später war er erneut am Nationalkeeper gescheitert. "Ich fühle aber, dass es von Tag zu Tag besser wird, ich brauche ein paar Spiele und werde dann besser spielen", betonte der gebürtige Dingolfinger.

Trainer Uwe Krupp bescheinigte seinem prominenten Neuzugang ein gelungenes Comeback nach 1006 Spielen in der nordamerikanischen NHL: "Marco hat ein gutes Spiel gemacht, sich schnell akklimatisiert." Krupp ist fest davon überzeugt, dass der Stürmer trotz der fehlenden Praxis "bald topfit sein wird".

Sturm hatte fast zehn Monate lang kein Spiel mehr absolviert. Nach den Nordamerika-Stationen San Jose, dem Gastspiel beim ERC Ingolstadt während des NHL-Lockouts 2004/05, Boston, Los Angeles, Washington, Vancouver und zuletzt Florida hatte er bei den Panthers keinen neuen Vertrag mehr bekommen und auch keinen neuen Verein gefunden. "Ich hatte in den vergangenen Jahren zwei schwere Knieverletzungen. In Kombination mit meinem Alter hat es die Suche natürlich nicht erleichtert", erklärte Sturm die schwierigen Umstände.

Diese wurden für die Haie indes zum Glücksfall. Über Monate hatten Trainer Krupp und der am Dienstag zu Werder Bremen verabschiedete Sportdirektor Thomas Eichin den Angreifer bearbeitet - bis er dem Werben nachgab. Jetzt freut sich die Domstadt auf einen der größten deutschen Eishockey-Stars. "Menschlich geht er als Vorbild voran und sportlich wird er uns sicher weiterhelfen", meinte Mitspieler Schütz, der Sturm bei dessen Ankunft am vergangenen Donnerstag sogleich auf den rheinischen Altweiberkarneval mitgenommen hatte.

Auch Mannheims Trainer Harold Kreis sieht die Verpflichtung Sturms positiv: "Sturm spielt kluges Eishockey, er wird den Kölnern weiterhelfen." Das Ziel des Angreifers ist klar umrissen. "Ich will mit den Haien Meister werden", hatte er bei seiner Vorstellung gesagt. Selbst nach der Niederlage gegen Mitkonkurrent Mannheim und seinem etwas unglücklichen Debüt wird er davon kaum abweichen.

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