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DEL: Kölner Haie stehen als erstes Team im Halbfinale

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Köln ist schon durch - Mannheim schafft die Wende

28.03.2013, 22:47 Uhr | dpa

DEL: Kölner Haie stehen als erstes Team im Halbfinale. Matchwinner für die Kölner Haie: Philip Gogulla. (Quelle: imago/Herbert Bucco)

Matchwinner für die Kölner Haie: Philip Gogulla. (Quelle: Herbert Bucco/imago)

Die Kölner Haie haben als erstes Team das Halbfinale der deutschen Eishockey-Meisterschaft erreicht, die Grizzly Adams Wolfsburg indes die Sensation vorerst verpasst. Die Kölner bezwangen die Straubing Tigers nach Verlängerung mit 2:1. Philip Gogulla gelang vor 11.800 Zuschauern der entscheidende Treffer nach 4:20 Minuten der Overtime. Damit schaffte der Vorrunden-Zweite in der Serie "Best of Seven" im fünften Spiel den entscheidenden vierten Sieg.

Hingegen unterlag Außenseiter Grizzly Adams bei den Adlern Mannheim mit 2:3 nach Verlängerung und verpasste damit den vorzeitigen Einzug in die Vorschlussrunde. Bisher hat in der DEL-Historie noch nie der Zehnte den Hauptrunden-Sieger ausschalten können.

Berlin gewinnt in der Schlusssekunde

Wolfsburg stand vor über 12.000 Zuschauern durch Tore von Tyler Haskins (6.) und Aaron Brocklehurst (16.) bereits vor dem entscheidenden vierten Sieg, ehe die Adler durch Kenneth Magowan (44.) und Frank Mauer (46.) innerhalb von nur 118 Sekunden per Doppelschlag ausglichen und ihr Team in die Verlängerung retteten. Dort besorgte Florian Kettemer in der dritten Minute den entscheidenden Treffer.

Gleichfalls ein sechstes Spiel gibt es am Samstag im Duell Eisbären Berlin gegen Hamburg Freezers. Der Meister aus der Hauptstadt vollzog vor begeisterten 13.700 Fans einen großen Schritt in Richtung Halbfinale. Die Berliner entschieden das spannende fünfte Match eine Sekunde vor Schluss durch den Treffer von Jens Baxmann mit 3:2 für sich. Damit führen sie die Serie nun mit 3:2-Siegen an und können am Samstag in Hamburg alles klar machen.

Krefeld und Ingolstadt mit Ausfällen

Weiter geht die Eishockey-Meisterschaft für den ERC Ingolstadt, der beim 2:1 in Krefeld die Entscheidung zugunsten der Pinguine verhinderte. In einer überaus hart geführten Partie ließen die Gäste den Krefeldern kaum Entfaltungsmöglichkeiten und schockten die Pinguine durch einen Powerplay-Treffer von Thomas Greilinger (6.) und ein Tor von Sean O'Connor (18.) schon im ersten Drittel. Mehr als den Anschlusstreffer durch Kevin Clark (51.) ließen die Gäste nicht zu. Für den Krefelder Mark Voakes endete die Partie im Krankenhaus. Bei einem Duell mit Craig Weller zog er sich eine tiefe Schnittwunde im Bein. Der Ingolstädter Björn Barta schied mit einer Gehirnerschütterung vorzeitig aus.

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