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WM-Tests: DEB-Coach Cortina trotz Pleiten zufrieden

14.04.2013, 12:00 Uhr | dpa

WM-Tests: DEB-Coach Cortina trotz Pleiten zufrieden. Das DEB-Team von Bundestrainer Pat Cortina verlor gleich zweimal gegen Tschechien.

Das DEB-Team von Bundestrainer Pat Cortina verlor gleich zweimal gegen Tschechien. (Quelle: dpa)

Selb (dpa) - Erst das blamable Aus in der Olympia-Quali, dann zwei Niederlagen in Weißrussland, jetzt zweimal gegen Tschechien verloren: Der Blick auf die jüngsten Resultate der deutschen Auswahl hinterlässt bei manchem Fan vor der Eishockey-WM im Mai ein mulmiges Gefühl. Nicht so beim Bundestrainer. "Ich bin insgesamt nicht unzufrieden", sagte Pat Cortina nach den beiden 1:3-Niederlagen gegen Tschechien innerhalb von nur 24 Stunden. Knapp drei Wochen sind es noch bis zur Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland - von einer WM-Form kann bislang kaum gesprochen werden (Spielplan Eishockey-WM 2013).

"Man darf nicht vergessen, dass wir sehr viele junge und unerfahrene Verteidiger im Team hatten", betonte Cortina entschuldigend und verwies auf seinen noch nicht kompletten Kader. "Einige Akteure kommen da noch dazu." Vor allem in der Defensive hofft der Coach auf Verstärkungen. Nach den Liga-Finals stoßen etwa die Berliner Frank Hördler und Constantin Braun zum Team dazu.

Nach einer kräftezehrenden Trainingswoche mit je drei Einheiten pro Tag fanden die Spieler des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gegen kaltschnäuzige Tschechen in den entscheidenden Szenen kein Mittel. "Aber wir haben uns jetzt in der Vorbereitung von Spiel zu Spiel gesteigert", fand Kapitän Michael Wolf von den Iserlohn Roosters. "Wir haben phasenweise auf Augenhöhe gespielt. Dieses Positive müssen wir nun in die nächste Woche mitnehmen."

Am Samstag in Krefeld und am Sonntag in Frankfurt stehen die nächsten wichtigen Tests gegen WM-Co-Gastgeber Schweden an. Gegen die schnellen und spielstarken Skandinavier tut sich das deutsche Team traditionell sehr schwer, eine Verbesserung der Jahresbilanz ist vorerst eher nicht in Sicht. 2013 hat Deutschland erst zwei von sieben Partien gewonnen: In der Olympia-Quali bezwang Cortinas Truppe drittklassige Niederländer und schaffte einen mühsamen Sieg nach Verlängerung gegen Österreich - wobei das Match gegen die Alpenrepublik nicht als Erfolg gewertet werden kann, besiegelte es doch das Scheitern in der Olympia-Qualifikation.

Erst am Mittwoch trifft sich die deutsche Mannschaft wieder, dann mit weiteren Profis der im Liga-Halbfinale ausgeschiedenen Teams Wolfsburg und Krefeld. "Man hat nach der harten Trainingswoche schon gemerkt, dass am Ende ein paar Körner gefehlt haben", unterstrich Patrick Köppchen von den Hamburg Freezers. "Aber das ist in dieser Phase ja normal." Das Team will sich nach den Auftritten in Regensburg und Selb nicht verrückt machen lassen, aus den Partien lernen, die Niederlagen gegen den sechsmaligen Weltmeister aber nicht überbewerten.

Dabei hatte die Nationalmannschaft in Oberfranken zum Teil extreme Abschlussschwächen gezeigt, als selbst aus Alleingängen auf den Goalie oder allerbesten Chancen vor halbleerem Gehäuse kein Tor heraussprang. "Daran hapert es bei uns, daran müssen wir arbeiten", meinte Stürmer Marcel Müller, einer der Besten im Team. Der Schweden-Legionär erzielte am Samstag das einzige deutsche Tor. 24 Stunden zuvor hatte er wie viele seiner Kollegen noch gute Chancen ausgelassen und nach einer besonders hochkarätigen Gelegenheit sogar wütend den Schläger gegen die Bande gedroschen. Der Ehrentreffer im ersten Match gelang Ulrich Maurer aus München.

Auch in der Defensive hakt es noch gewaltig, vor allem unter Druck. "Es dauert eben etwas, bis das System greift", beschwichtige Mannheims Yannic Seidenberg. "Die Feinabstimmung kommt in den nächsten Wochen bis zur WM erst noch." Auch Clubkollege Frank Mauer verfällt nicht in Panik: "Wir müssen uns steigern bis zur WM, aber das werden wir auch."

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