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DEL-Finale: Kölner Haie beißen sich gegen Eisbären Berlin zurück

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Kölner Haie siegen in der Bärenhöhle

17.04.2013, 08:02 Uhr | sid, dpa

DEL-Finale: Kölner Haie beißen sich gegen Eisbären Berlin zurück. Der Kölner Alexander Weiß (li.) versucht am Berliner Torhüter Rob Zepp (Mi.) und dem Spieler Frank Hördler vorbei zukommen. (Quelle: dpa)

Der Kölner Alexander Weiß (li.) versucht am Berliner Torhüter Rob Zepp (Mi.) und dem Spieler Frank Hördler vorbei zukommen. (Quelle: dpa)

Die Kölner Haie haben im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft den Ausgleich geschafft. Der Meister von 2002 siegte mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) bei Titelverteidiger Eisbären Berlin und sorgte damit im Playoff-Finale für das 1:1. Am Freitag kommt es in Köln zum dritten Spiel in der Best-of-Five-Serie.

Marco Sturm hatte die Kölner vor 14.200 Zuschauern nach 61 Sekunden in Führung gebracht. Nur zwei Minuten später glich Ryan Caldwell zum 1:1 aus. Andreas Falk schoss das 2:1 für die Haie (9.), ehe Charles Stephens im Schlussdrittel den Endstand herstellte.

Sturm erzielt Blitztor

Somit darf Haie-Coach Uwe Krupp weiter auf seinen ersten Titel als Trainer hoffen. Die Haie gingen mit viel Motivation ins zweite Finalspiel. Die live im TV zu hörenden Sprüche von Eisbären-Stürmer Florian Busch während der Auftaktpartie ("Mann, seid ihr ihr schlecht", "Die haben die Hosen voll") sorgten für zusätzlichen Ansporn. "Das spiele ich meinen Spielern einfach nochmal vor - mehr Motivation geht nicht", hatte Krupp vor dem ersten Bully gesagt.

Der Motivationstrick schien geholfen zu haben: Anders als noch im Auftakt-Duell waren die Rheinländer von Beginn an präsent und gefährlich. Beim 1:0-Führungstreffer nach 61 Sekunden zeigte der deutsche NHL-Rekordspieler Marco Sturm seine ganze Klasse, als er Eisbären-Torhüter Rob Zepp mit einem Hintertor-Trick düpierte.

Braun erleidet Cut

Berlin zeigte sich jedoch wenig geschockt und glich nur zwei Minuten später ebenfalls in Überzahl aus. Danach entwickelte sich eine Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten, Zepp und Danny Aus den Birken bekamen genügend Gelegenheiten zu beweisen, warum sie zu den besten Torhütern der Liga gehören.

Pech hatte Eisbären-Profi Constantin Braun, der wegen eines Cuts am Kinn im ersten Drittel behandelt werden musste. Er konnte aber weiterspielen.

Haie-Abwehr hält

Auch im Mitteldrittel schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter Platz auf dem Eis, allzu viele Chancen erspielten sie sich aber nicht mehr heraus. Die beste besaß Gäste-Verteidiger Daniel Tjernqvist mit seinem Schuss an die Latte. Insgesamt standen die Verteidiger-Reihen aber wesentlich geordneter als noch in den ersten 20 Minuten.

Im Schlussdrittel setzten die Gäste die Berliner durch das schnelle 3:1 stark unter Druck. Die Hausherren antworteten mit wütenden Angriffen, blieben aber in der gut gestaffelten Kölner Abwehr meistens hängen oder scheiterten aus aussichtsreicher Situation an den eigenen Nerven oder an Haie-Torhüter Aus den Birken.

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