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Cortinas schwierige DEB-Kaderplanung

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Cortinas schwierige DEB-Kaderplanung

19.04.2013, 19:05 Uhr | dpa

Cortinas schwierige DEB-Kaderplanung. DEB-Coach Pat Cortina trifft mit seinem Team auf Schweden.

DEB-Coach Pat Cortina trifft mit seinem Team auf Schweden. (Quelle: dpa)

Krefeld (dpa) - Physisch wird Pat Cortina am Wochenende in Krefeld und Frankfurt an der Bande stehen - soviel scheint gesichert. Dass sich aber auch die Gedanken des Eishockey-Bundestrainers nur um die beiden Testspiele gegen Schweden drehen, darf bezweifelt werden.

Zwei Wochen vor dem Eröffnungsspiel hat der Coach seinen Kader für die Eishockey-WM 2013 in Finnland und Schweden bei weitem noch nicht beisammen. Zehn Profis, die entweder in den DEL-Finals oder in Nordamerika mit ihren Clubs noch im Einsatz sind, stehen auf Cortinas Wunschzettel. "Ich denke, fünf, sechs davon kommen in die engere Auswahl", verkündete der Trainer vor der Partie am Samstag in Krefeld (Spielplan Eishockey-WM 2013).

Cortina ist nicht zu beneiden. Der Coach hat vor dem so wichtigen Turnier im hohen Norden kaum noch Zeit, aus dem Rumpfteam, das bislang alle vier Testspiele 2013 verloren und dabei im Angriff und in der Abwehr oft große Schwächen gezeigt hatte, eine Siegertruppe zu formen. "Es ist ein gewaltiges Mosaikspiel", findet Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Einerseits muss Cortina den schon zur Verfügung stehenden Akteuren das Vertrauen geben, mit ihnen auch eine WM erfolgreich bestreiten zu können. Andererseits könnten Routiniers etwa der Liga-Finalisten Eisbären Berlin oder Kölner Haie der zuletzt phasenweise arg schwächelnden Truppe die nötige Stabilität geben - von Profis aus Nordamerika wie Marcel Goc von den Florida Panthers ganz zu schweigen.

"Aber so etwas kann man jetzt noch gar nicht sagen, weil wir deren Zustand nach den Finalspielen nicht kennen", entgegnet Cortina. "Für den Trainer ist es immer eine Lotterie", findet Reindl und ergänzt in Bezug auf die noch im Liga-Betrieb dies- und jenseits des Atlantiks geforderten Spieler. "Es ist auch keine Garantie, dass die besser sind als jene, die du schon hast." Neben der Kraft muss auch die Motivation stimmen - ein Marcel Goc wird beispielsweise Ende April rund 60 Saisonspiele in siebeneinhalb Monaten in den Knochen haben.

Dass die ganze Situation - Wieviele Spieler kommen noch? Wer muss gehen? - nicht nur für den Coach, sondern auch für die Cracks auf dem Eis alles andere als optimal ist, verhehlt der Verbandsfunktionär und Ex-Nationalstürmer Reindl im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa nicht. "Besonders die Spieler, die auf der Kippe stehen, denken darüber nach", weiß er.

Für viele Spieler entscheidet sich die WM-Teilnahme also nicht nur bei den eigenen Auftritten in den Testmatches gegen Schweden oder den beiden Generalproben eine Woche später in der Schweiz - sondern auch durch die Entscheidungen von anderen in Köln, Berlin oder Florida.

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