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Eisbären Berlin nach 6:3 gegen Kölner Haie vor Meistertitel

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Ratlose Haie: Eisbären Berlin nach 6:3 vor Meistertitel

20.04.2013, 10:14 Uhr | dpa

Eisbären Berlin nach 6:3 gegen Kölner Haie vor Meistertitel. Eisbären-Coach Don Jackson ist über einige Schiedsrichterentscheidungen verärgert.

Eisbären-Coach Don Jackson ist über einige Schiedsrichterentscheidungen verärgert. (Quelle: dpa)

Die Eisbären Berlin kommen der deutschen Eishockey-Meisterschaft immer näher: Nach einem 6:3-Sieg gegen die Haie fehlt noch ein Heimsieg zum Titel.

Wie ein Trainer, der mit den Eisbären Berlin unmittelbar vor seiner fünften deutschen Eishockey-Meisterschaft in sechs Jahren steht, sah der Amerikaner nicht gerade aus.

Schlecht gelaunt verweigerte der Erfolgscoach nach dem 6:3 (1:1, 3:0, 2:2) des Titelverteidigers am Freitagabend bei den Kölner Haien im dritten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) jeden Kommentar.

Es waren wohl einige Schiedsrichter-Entscheidungen, die den Coach erzürnt hatten. Wie etwa der Stockstich des Kölner Nathan Robinson gegen Eisbären-Verteidiger Ryan Caldwell gegen Ende des zweiten Drittels, der nur mit zwei Minuten und nicht mit einer Matchstrafe geahndet worden war. Jackson hatte daraufhin wutentbrannt mit einer Wasserflasche auf der Bank herumgespritzt.

Gesprächiger als ihr Trainer waren indes die Eisbären-Spieler. Und die zeigten sich entschlossen, das Heft nicht erneut aus der Hand zu geben. "Es scheint so, dass wir auswärts besser klarkommen, aber nun wollen wir beweisen, dass wir es auch zu Hause können", sagte Kapitän André Rankel. Denn nach dem Gesetz der Serie wären eigentlich am Sonntag wieder die Rheinländer am Zug. In allen sieben Saisonspielen zwischen den beiden DEL-Topteams gab es kurioserweise ausschließlich Auswärtssiege.

"Ich habe keine Erklärung dafür. Es ist so, wie es ist. Wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen, aber wir haben nicht gewonnen", sagte ein ratloser Kölner Trainer Uwe Krupp. Man werde versuchen, in Berlin genauso aufzutreten.

Dann sollten sich die Haie aber ein derart schlechtes Mitteldrittel ersparen, als sie das Spiel aus unerklärlichen Gründen aus der Hand gaben und durch Tore von James Sharrow (22.), Mark Katic (30.) und Mads Christensen (36.) auf die Verlierstraße gerieten. Im ersten Drittel hatte noch Rok Ticar (5.) die frühe Führung des Meisters durch Jullian Talbot (2.) ausgeglichen und die stärkste Phase der Rheinländer vor 18 649 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena eingeläutet.

"Wir haben mittlerweile die Erfahrung, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken und nicht an das große Ganze", ergänzte Rankel. Es ist die Routine eines Meisters, die bereits im Viertel- und Halbfinale gegen die Hamburg Freezers und die Krefeld Pinguine den Unterschied ausgemacht hatte. So ließen sich die Berliner auch nicht durch zwei Tore von Ales Kranjc (57.) und Marco Sturm (58.) innerhalb von 36 Sekunden aus dem Konzept bringen. Rankel (59.) und Christensen (60.) bescherten mit zwei Schüssen ins leere Tor den Berlinern endgültig den zweiten Finalsieg und damit den Matchball zum siebten Titel.

Diesmal flogen nach dem Spiel weder Schnapsflaschen (Spiel 1) noch die Fäuste (Spiel 2). Lediglich ein verärgerter Eisbären-Trainer blieb zurück. Auf der Heimreise hatten die Berliner genügend Zeit, ihren Coach wieder in die Spur zu bringen. Es soll der letzte Trip in dieser Saison bleiben. "Köln ist eine schöne Stadt, aber noch einmal wollen wir nicht hierhin zurück", sagte Jens Baxmann. Das wäre am Mittwoch in einem möglichen fünften und letzten Finale der Fall, sollte Köln in der Best-of-Five-Serie noch einmal zurückkommen.

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