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DEB-Team gelingt Testspiel-Revanche gegen Schweden

21.04.2013, 17:09 Uhr | dpa

DEB-Team gelingt Testspiel-Revanche gegen Schweden. Die deutschen Eishockey-Nationalspieler haben sich für die 0:8-Niederlage gegen Schweden revanchiert.

Die deutschen Eishockey-Nationalspieler haben sich für die 0:8-Niederlage gegen Schweden revanchiert. (Quelle: dpa)

Frankfurt (dpa) - Erst die peinliche Pleite, dann die famose Revanche: Nach einem seltsamen Testspiel-Wochenende gegen Schweden gibt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft Rätsel auf.

Knapp zwei Wochen vor Beginn der Eishockey-WM 2013 in Helsinki hofft Bundestrainer Pat Cortina auf dringend benötigte Verstärkungen für seinen noch unkonstanten Kader, der sich am Samstag beim 0:8 gegen die Skandinavier bis auf die Knochen blamiert hatte. Dass seiner Truppe 24 Stunden später ein überraschender 5:2-Sieg glückte, dürfte die Sorgen des Coaches zumindest ein bisschen verringern. Nach der 0:8-Abreibung hatte er noch gewettert: "Das war hoffentlich nicht das Team, das zur WM fährt." (Spielplan Eishockey-WM 2013)

Mit der Moral seiner Schützlinge kann der Trainer jetzt schon zufrieden sein. Nach dem Debakel von Krefeld, als die Deutschen vom achtmaligen Weltmeister regelrecht vorgeführt worden waren, kehrte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Sonntag wie ausgewechselt auf das Eis zurück. Laufstark, kämpferisch und in erster Linie abgezockter vor dem gegnerischen Tor feierte die Nationalmannschaft den ersten Sieg gegen Schweden seit April 2005 und zugleich den höchsten Erfolg seit der WM 1992 in Prag.

Vor 3152 Zuschauern erzielten Patrick Köppchen (19. Minute), Christoph Ullmann (32.), Frank Mauer (34.), Patrick Hager (42.) und Nikolai Goc (59.) die Tore für die Gastgeber, die in der WM-Vorbereitung 2013 nach fünf Niederlagen erstmals einen Erfolg verbuchten. Für die Schweden trafen Simon Hjalmarsson (18.) und Tom Nilsson (20.).

Die Wut im Bauch der deutschen Akteure war groß. Nach der Schmach von Krefeld hatte Marcel Müller noch von einem "Armutszeugnis" gesprochen, für Ullmann waren Ergebnis und Spielweise "nicht akzeptabel". Man sei noch auf der Suche nach "Identität und Stabilität".

Das gilt auch für den Bundestrainer, der erst im September 2012 nach einem schier endlosen Trainer-Casting zum Verband geholt wurde und einen Vertrag bis 2015 unterschrieb. Der Start verlief verheerend: In seiner ersten Saison auf der DEB-Bank erlebte Cortina das historische Aus in der Olympia-Qualifikation.

Um bei der WM eine Schlappe zu vermeiden, sollen nun erfahrene Profis der Liga-Finalisten Berlin und Köln her - und wenn irgendwie möglich auch Stars aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. Marcel Goc von den Florida Panthers ist so jemand. Auch Star-Verteidiger Christian Ehrhoff von den Buffalo Sabres wäre laut Cortina "extrem wichtig". Beide haben die Playoffs verpasst und hätten für die WM vom 3. bis 19. Mai also theoretisch Zeit. Zugesagt habe noch keiner. "Es hat aber auch keiner 'Nein' gesagt. Wichtig ist, dass sie interessiert sind", sagte Cortina.

Noch wichtiger wäre aber, dass sie auch tatsächlich zur deutschen Mannschaft stoßen. In der aktuellen Konstellation droht Deutschland bei der WM wieder ein Rückschlag - nimmt man das Krefeld-Spiel als Maßstab. So fand es auch Cortina bei der Analyse nach dem ersten Match gegen Schweden "bedenklich, dass wir nach dem 0:2 fast schon aufgehört haben zu spielen".

Ein Grund für die Pleite sei auch die intensive Trainingsarbeit gewesen. "Wir müssen hart arbeiten, damit wir für 60 Minuten unser höchstes Level erreichen", ergänzte Cortina - im zweiten Match konnte er schon wieder zufrieden sein. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Am kommenden Wochenende (26./27. April) findet mit zwei Spielen in der Schweiz bereits die WM-Generalprobe statt. Zeigt das Team dann wieder sein Gesicht vom Sonntag, ist vieles drin. Andernfalls droht bei der WM der Abstieg. Von solchen Szenarien hatte man sich vor drei Jahren, als bei der Heim-WM unter Uwe Krupp sensationell der vierte Platz herausgesprungen war, eigentlich verabschiedet.

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