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Eishockey-WM 2013: DEB-Team macht Hoffnung nach Finnland-Match

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DEB-Team macht Lust auf mehr

04.05.2013, 14:13 Uhr | t-online.de

Eishockey-WM 2013: DEB-Team macht Hoffnung nach Finnland-Match. Der deutsche Hoffnungsträger Christian Ehrhoff (li.) im Zweikampf mit dem Finnen Jarno Koskiranta. (Quelle: dpa)

Der deutsche Hoffnungsträger Christian Ehrhoff (li.) im Zweikampf mit dem Finnen Jarno Koskiranta. (Quelle: dpa)

 

Aus Helsinki berichtet Marc L. Merten

Als alle anderen Spieler bereits in der Kabine verschwunden waren, stand der blonde Hüne den Journalisten noch immer Rede und Antwort. Christian Ehrhoff war nach der unglücklichen 3:4-Niederlage nach Verlängerung zum Auftakt der Eishockey-WM gegen Gastgeber Finnland ein gefragter Mann. Als frisch gekürter Kapitän, als Torschütze, als NHL-Star - und als Hoffnungsträger auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft. Denn die erscheint nach all den Pleiten tatsächlich realistisch.

"Das Spiel war ein gutes Signal“, kommentierte der 30-Jährige eine Partie, die Deutschland beinahe als Sieger beendet hätte. "Auch, wenn wir im ersten Moment enttäuscht sind, können wir erhobenen Hauptes ins Hotel fahren." In den 60 Minuten plus 1:58 Minuten Overtime hatte Deutschland das große Finnland am Rande einer Niederlage. Einzig ein "Zirkus-Tor", wie Trainer Pat Cortina es nannte, rettete Suomi in die Verlängerung, wo es dann seine ganze Klasse ausspielte.

Cortina trifft mutige Entscheidung

Doch alleine, dass Deutschland den Weltmeister von 2011 in die Overtime hatte zwingen konnte, war ein gefühlter Sieg für Cortina, Ehrhoff und die weiteren 21 Spieler, die an diesem Abend in der Hartwall Areena dem Favoriten entgegen getreten waren. Nach der verpassten Olympia-Qualifikation und den teilweise katastrophalen Ergebnissen in der Vorbereitung (u.a. 0:8 gegen Schweden) hatten sich viele deutsche Fans schon auf einen Kampf gegen den Abstieg eingestellt.

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Umso größer war der Jubel bei den mitgereisten Anhängern, als klar wurde: Deutschland kann auch unter Cortina mit den Besten der Welt mithalten. "Meine Jungs wollen beweisen, dass das deutsche Eishockey besser ist als das, was wir die letzten Monate gezeigt haben", sagte ein erleichterter Coach. "Wenn man gegen Finnland bei einer WM in Finnland einen Punkt holt, haben alle einen tollen Job gemacht." Auch er selbst hatte ein gutes Händchen bewiesen. Im Tor vertraute er nicht, wie erwartet, dem "Eis-Titan" Dennis Endras, sondern Meister-Torhüter Rob Zepp von den Eisbären Berlin. "Rob hat hervorragend gespielt. Man hat gesehen, dass er zuletzt viele wichtige Spiele gemacht und viel Selbstvertrauen hat."

"Einem Großen noch mal was klauen"

Mit Selbstvertrauen kann nach dem zwar nicht siegreichen, aber dennoch erfolgreichen Auftakt nun die ganze Mannschaft auf die nächste Aufgabe schauen. Und die hat es in sich: Rekordweltmeister und Titelverteidiger Russland ist am Sonntag der zweite Gruppengegner. "Wir wollen selbstbewusst auftreten", kündigte Ehrhoff an, der gegen Finnland sagenhafte 29:30 Minuten auf dem Eis stand und damit ganze acht Minuten länger als jeder andere deutsche Spieler. Und Cortina hofft, "noch mal Punkte von einem Großen klauen zu können".

Dafür, das wurde im Spiel gegen Finnland aber auch klar, müssen die Deutschen an ihrer Disziplin arbeiten. "Wir haben zu viele Strafzeiten bekommen. Die haben uns den Wind aus dem Segel genommen", kritisierte Ehrhoff, der selbst beim 0:1 auf der Büßerbank saß. Zwei Gegentore fielen in Unterzahl, das Siegtor erzielten die Finnen, als Marcel Goc gerade mal vier Sekunden von der Strafbank zurück auf dem Eis war. Cortina hatte bereits geahnt, dass so etwas passieren könnte: "Strafen passieren, wenn man auf einem höheren Niveau spielt, als man es aus der Liga gewohnt ist." Das Spiel gegen Finnland hat aber zumindest gezeigt, dass die Spieler diesem Niveau gewachsen sind.

Der Spielplan zur Eishockey-WM 2013

 
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