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Eishockey-WM 2013: Deutschland spielt schon gegen den Abstieg

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Eishockey-WM 2013: Deutschland spielt schon gegen den Abstieg

07.05.2013, 09:07 Uhr | dpa

Eishockey-WM 2013: Deutschland spielt schon gegen den Abstieg. Die Slowaken drehen das Spiel gegen die DEB-Auswahl.

Die Slowaken drehen das Spiel gegen die DEB-Auswahl. (Quelle: dpa)

Helsinki (dpa) - Die deutsche Auswahl hat sich bei der Eishockey-WM erneut nicht für ihren großen Aufwand belohnt und bleibt ohne Sieg. Im dritten Spiel der Vorrunde unterlag das Team dem Vorjahresfinalisten Slowakei mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:2).

Tief enttäuscht und total erschöpft machte sich das Team danach auf den Weg zum Empfang beim deutschen Botschafter in Helsinki. Jetzt scheinen die Träume vom Viertelfinale geplatzt, es sieht ganz nach einem Kampf gegen den Abstieg aus (Spielplan Eishockey-WM 2013).

"Nur ein Punkt nach drei Spielen macht es nicht einfach", fand NHL-Profi Marcel Goc im Anschluss an die kräfteraubende Partie am Montag. Sein Nordamerika-Kollege Christian Ehrhoff war nach der dritten Enttäuschung sichtlich geknickt und mahnte: "Jetzt kommen die wichtigen Spiele für den Klassenerhalt." Der Verteidiger haderte: "Ein paar Fehler haben das Spiel entschieden. Um gegen so eine große Mannschaft zu bestehen, müssen wir ein perfektes Spiel machen."

Die Tore von Michael Wolf (5. Minute) und Marcus Kink (44.) waren zu wenig, weil ausgerechnet der gegen die Finnen zum Auftakt so starke Goalie Rob Zepp patzte. Vor dem Treffer von Mario Bliznak (34.) ließ er den Puck nach vorne abprallen. Beim 2:3 von Tomas Zaborsky, der einen Doppelpack erzielte (46./53.), bekam er den Puck nicht unter Kontrolle. "Das war einfach Pech. Ich bin natürlich enttäuscht", sagte der Schlussmann. Die Vorderleute nahmen Zepp, der bis auf die Fehler gut parierte, in Schutz. "Die Nachschüsse müssen wir wegschaufeln", meinte sein Berliner Club-Kollege Frank Hördler zum 1:1. Auch Trainer Cortina betonte: "Er hat uns ansonsten auch vor Gegentoren bewahrt."

Die Deutschen, die in der Tabelle nur einen Punkt vorzuweisen haben, müssen nun voraussichtlich gegen die USA gewinnen, wenn sie noch in die K.o.-Phase einziehen wollen. Zuvor stehen gegen Österreich und gegen die Letten aber die Matches gegen den Abstieg auf dem Programm.

Verteidiger-Star Ehrhoff sprach in den Katakomben der Hartwall Areena einen weiteren Grund für die nächste Niederlage an. "Vielleicht ließ bei uns die Kraft auch ein bisschen nach", sagte er. Während Deutschland nach dem Match gegen Russland keine 24 Stunden Zeit zur Erholung hatte, konnten sich die Slowaken am Sonntag regenerieren. "Natürlich spielte die Erschöpfung auch eine Rolle", sagte Cortina, der Ehrhoff nach dessen Maximal-Einsatz am Sonntag wieder lange spielen ließ.

Wie schon beim 3:4 gegen Finnland und beim 1:4 gegen die Russen hatte das deutsche Team zunächst auf ein hohes Laufpensum gesetzt, die Beharrlichkeit vor dem Tor wurde durch den Treffer von Wolf belohnt. Die besseren Chancen hatte dann aber der Gegner. Peter Olvecky schoss bei einem Konter weit über das Tor (24.), gegen Tomas Surovy (27.) und Routinier Miroslav Satan (29.) rettete Keeper Zepp.

Dann aber patzte er gleich doppelt: Einen Schlenzer von Michal Sersen wehrte er nach vorne ab, so dass Bliznak zum Ausgleich abstauben konnte. Auch das 2:3 durch Zaborsky ging auf Zepps Kappe. Zwischendurch hatte Kink mit einem Rückhand-Schlenzer das 2:1 erzielt, auf das Zaborsky eine schnelle Antwort parat hatte. Im Finish warfen die erschöpften Deutschen noch einmal alles nach vorne, nur vier Slowaken verteidigten das eigene Tor. Als Christoph Ullmam 45 Sekunden vor Schluss aber nur den Pfosten traf, war die unglückliche Niederlage besiegelt.

Erfreulicheres hatte der DEB vor dem ersten Bully zu vermelden: AHL-Verteidiger Justin Krueger hat sein Kommen angekündigt, schon am Mittwoch gegen Österreich soll er in Helsinki auflaufen. Der Spieler der Charlotte Checkers wäre nach Ehrhoff, Goc und Marcel Noebels der vierte Nordamerika-Profi im Team von Bundestrainer Cortina.

Erstmals in der Halle war DEB-Präsident Uwe Harnos, dem aber von einigen Fans ein wenig herzlicher Empfang bereitet wurde. Der Verbandschef stand in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren in der Kritik, unter anderem wegen Verstimmungen zwischen Verband, Liga und Clubs. Auch vor diesem Turnier hatte Harnos mit missverständlichen Äußerungen über Bundestrainer Cortina für Verwirrung gesorgt.

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