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Eishockey-WM 2017: Deutschland und Frankreich werden Gastgeber

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Deutschland und Frankreich erhalten den WM-Zuschlag

17.05.2013, 14:02 Uhr | sid, dpa

Eishockey-WM 2017: Deutschland und Frankreich werden Gastgeber. Christian Ehrhoff (li.) räumt bei der WM in Helsinki den Österreicher David Schuller aus dem Weg. (Quelle: Reuters)

Christian Ehrhoff (li.) räumt bei der WM in Helsinki den Österreicher David Schuller aus dem Weg. (Quelle: Reuters)

Drei Tage nach dem unglücklichen WM-Aus der Eishockey-Nationalmannschaft jubelten doch noch die Deutschen: Die Weltmeisterschaft 2017 wird in Köln und Paris ausgetragen. Die gemeinsame Bewerbung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit Frankreich erhielt beim Kongress des Weltverbandes IIHF in Stockholm den Zuschlag. Das Projekt 'ensemble pour 2017' setzte sich bei der Abstimmung gegen Dänemark und Lettland durch, die ebenfalls zu zweit angetreten waren.

Die Delegierten stimmten mit 63:45 Stimmen für die deutsch-französische Bewerbung.

Achte WM in Deutschland

500.000 bis 600.000 Zuschauer werden vom 5. bis 21. Mai 2017 erwartet, das gemeinsame Budget beträgt 25 Millionen Euro. Es ist die achte Eishockey-WM in Deutschland nach 1930, 1955, 1975, 1983, 1993, 2001 und 2010. Gespielt wird in der Arena in Köln, die 18.500 Zuschauer fasst und bereits 2001 und 2010 Hauptspielort war, und im Palais Omnisport in Paris-Bercy mit 15.000 Plätzen.

Die französische Hauptstadt beheimatet die Vorrundengruppe B mit Frankreich sowie zwei Viertelfinals. In Köln spielt die Gruppe A mit Deutschand. Nach den zwei anderen Viertelfinals finden Halbfinale, Spiel um Platz drei und das Endspiel ebenfalls am Rhein statt.

Große wirtschaftliche Bedeutung

Der Zuschlag hat für den DEB auch große wirtschaftliche Bedeutung. Der Verband ist auf die Erlöse aus Heim-Weltmeisterschaften angewiesen, um im derzeitigen Umfang weiterarbeiten zu können. Denn die Finanzsituation ist angespannt. Weil die Männer-Nationalmannschaft die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi verpasst hat, droht eine Kürzung der Fördergelder des Bundesinnenministeriums.

Da die WM in zwei Ländern ausgetragen wird, entfällt das bisherige Problem mit dem zweiten, wenig lukrativen Spielort, an dem die DEB-Auswahl nicht spielt. "Der zweite Standort war immer schwer zu refinanzieren", gab DEB-Präsident Uwe Harnos zu. Kein Thema ist ein neues Eishockey-Spektakel auf Schalke. "Es war eine einmalige Geschichte, die man nicht wiederholen kann", sagte Harnos über das Weltrekordspiel vor 77.803 Zuschauern.

2014 ist Minsk an der Reihe

Die nächsten drei Weltmeisterschaften finden jeweils in nur einem Land statt. 2014 ist Weißrussland mit Minsk Gastgeber, 2015 Tschechien mit Prag und Ostrau, 2016 Russland mit Moskau und St. Petersburg.

Der Spielplan zur Eishockey-WM 2013

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