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DEL: Schwenningen kehrt in die DEL zurück - mit Scorpions-Lizenz

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Schwenningen kehrt in die DEL zurück - mit Scorpions-Lizenz

23.05.2013, 17:56 Uhr | sid, dpa

DEL: Schwenningen kehrt in die DEL zurück - mit Scorpions-Lizenz. Jubel in Schwenningen: Die Wild Wings sind zurück in der DEL. (Quelle: imago/Eibner)

Jubel in Schwenningen: Die Wild Wings sind zurück in der DEL. (Quelle: Eibner/imago)

Das Aus der Hannover Scorpions in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist perfekt, die Lizenz der Niedersachsen geht an die Schwenninger Wild Wings. Dies bestätigte Scorpions-Sportdirektor Marco Stichnoth: "Es besteht eine Einigung, seitdem läuft die Maschinerie mit den Anwälten". Die Wild Wings kehren damit nach zehn Jahren in die oberste deutsche Spielklasse zurück.

Sie stachen die Bietigheim Steelers aus, die sich im direkten Duell um die Zweitliga-Meisterschaft noch durchgesetzt hatten. Angeblich boten die Wild Wings Scorpions-Eigner Günter Papenburg den weitaus besseren Preis. Er hatte den Klub in den vergangenen zehn Jahren bereits mit mehr als 20 Millionen Euro künstlich am Leben erhalten.

Auch Spieler gehen nach Schwenningen

Mit der Lizenz ziehen auch "sieben bis acht Spieler", die derzeit noch einen gültigen Vertrag bei den Scorpions haben, nach Schwenningen mit um. Trainer Igor Pavlov bleibt jedoch in Hannover und soll mit Stichnoth ein neues Eishockey-Team aufbauen. "Der Name Hannover Scorpions wird erhalten bleiben, es wird eine neue Gesellschaft geben", stellte Stichnoth klar. In welcher Liga der deutsche Meister von 2010 künftig antritt, ist aber noch unklar.

Angestrebt ist ein Start in einer neuen 2. Liga unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Bislang haben laut Stichnoth für diese Liga aber nur Riessersee, Kaufbeuren und Kassel gemeldet. Offenbar war bis zuletzt auch ein Einstieg eines russischen Investors samt Antritt in der osteuropäische KHL Thema. "Scorpions-Eigner Günter Papenburg ist nochmal nach Russland geflogen, um Investoren zu finden. Dies ist aber gescheitert", berichtete Stichnoth.

Streitpunkt Stadion

Grund für den Verkauf der Scorpions ist ein bereits seit Jahren schwelender Streit zwischen Papenburg auf der einen sowie der Stadt Hannover und dem Bundesland Niedersachsen auf der anderen Seite. Papenburg bemängelt die fehlende Unterstützung der Stadt, zudem hat das Land vor kurzem beschlossen, für die Messe eine neue Mehrzweckhalle zu errichten. Vor Jahren waren Gespräche über einen Einstieg der Messe AG an der ebenfalls in Papenburgs Eigentum befindlichen Arena gescheitert.

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