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Trainer-Mehrheit sieht Eisbären-Dominanz schwinden

10.09.2013, 13:02 Uhr | dpa

Trainer-Mehrheit sieht Eisbären-Dominanz schwinden. Geht es nach der Mehrheit der DEL-Trainer, werden die Eisbären ihren Titel diesmal nicht verteidigen.

Geht es nach der Mehrheit der DEL-Trainer, werden die Eisbären ihren Titel diesmal nicht verteidigen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft bekommt Titelverteidiger Eisbären Berlin in dieser Saison große Konkurrenz.

In einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa nannten die Trainer und Chefs der 14 Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) neben den Hauptstädtern auch die Kölner Haie und die Mannheimer Adler am häufigsten. "Es ist schwer, sich genau festzulegen", antwortete Straubing-Tigers-Trainer Dan Ratushny auch im Namen der meisten anderen Befragten: "Berlin, Mannheim und Köln haben meiner Meinung nach in einer sehr ausgeglichenen Liga die besten Chancen. Aber es gibt keinen klaren Top-Favoriten." Die DEL startet am Freitag in ihre 20. Saison.

Das Votum im vergangenen Jahr war noch eindeutig ausgefallen: Elf von 13 Konkurrenten hatten sich für die Eisbären als großen Favoriten ausgesprochen. Laut Wolfsburgs Trainer Pavel Gross gilt das auf keinen Fall mehr. Er sprach sogar von einem "Machtwechsel" und meinte: "Der beste Trainer der vergangenen fünf Jahre, Don Jackson, hat die DEL verlassen. Berlin holt den Titel nicht. Köln, Mannheim oder Hamburg sind dran.

"Neu muss man diese Saison auch mit München rechnen", sagte Uwe Krupp von den Kölner Haien. Nach dem Einstieg von Hauptsponsor Red Bull hat der EHC München in der Tat weit verbesserte finanzielle Möglichkeiten. Mit 13 Millionen Euro sind die Münchner nach Angaben der Fachzeitung "Eishockey News" der neue Etatkrösus der Liga.

Krupp vergaß aber auch nicht, sein eigenes Team zu nennen, das in der abgelaufenen Saison erst in den Final-Playoffs an den Eisbären gescheitert war: "Klar ist für mich, dass wir nach unserem erfolgreichen Jahr wieder ganz oben dabei sein wollen - das muss unser Anspruch sein." Peter John Lee, der Meister-Manager aus Berlin nannte gleich fünf Titelkandidaten: "Auf dem Papier haben Mannheim, Köln, München, Hamburg und hoffentlich auch die Eisbären die besten Chancen."

Mannheim, Köln und Berlin werden die größten Titel-Möglichkeiten in der 20. DEL-Saison zugesprochen. Freezers-Trainer Benoit Laporte erklärte, weshalb: "Sie haben einfach die besten und ausgeglichensten Kader. Dazu kommt, dass sie ihre Leistungsträger gehalten und gute Spieler dazubekommen haben."

Christian Brittig, Cheftrainer der Düsseldorfer EG, wählte einen anderen Ansatz. "Ich tippe ganz stark auf die üblichen Verdächtigen. Da, wo das meiste Geld liegt. Die Mannschaften aus Köln, Berlin und Mannheim werden das Titelrennen unter sich ausmachen", sagte der 47-Jährige.

Die Eisbären als Top-Anwärter - dafür sprachen sich nur zwei Coaches aus. "Ich würde sagen: Berlin. Oder wer Berlin schlagen kann", meinte Nürnbergs Coach Tray Tuomie. Der frühere Eisbären und jetzige München-Trainer Pierre Pagé ließ an der Vormachtstellung der Berliner keine Zweifel aufkommen. "Berlin gewann in den vergangenen sechs Jahren fünfmal die Meisterschaft und ist somit automatisch Favorit", betonte der Kanadier. "Keine andere Mannschaft in Europa ist in ihrer Liga derart dominant wie die Eisbären. Sie werden im Laufe der Saison noch besser werden."

Auf nur ein Team als heißesten Meisterschafts-Anwärter legten sich auch die Coaches des ERC Ingolstadt, der Augsburger Panther und der Iserlohn Roosters fest. "Adler Mannheim", sagte Ingolstadts Niklas Sundblad: "Sie haben einen sehr tiefen und starken Kader." Iserlohns Doug Mason meinte: "Hamburg wird Meister. Die DEL ist so eng, da wird es für jede Mannschaft schwieriger, die Liga zu dominieren." Die kürzeste Antwort gab Larry Mitchell aus Augsburg: "Köln".

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