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Eishockey  

Braun nach Depressionen zurück: "Gänsehautmoment"

23.11.2013, 13:28 Uhr | dpa

Braun nach Depressionen zurück: "Gänsehautmoment". Constantin Braun von den Eisbären Berlin hat sein Comeback auf dem Eis gegeben.

Constantin Braun von den Eisbären Berlin hat sein Comeback auf dem Eis gegeben. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Mit einem grauen Hut trat Constantin Braun gut gelaunt vor die Medienvertreter. Kein extravagantes modisches Accessoire, sondern die teaminterne Auszeichnung für den besten Spieler der Partie.

Monatelang fehlte der Verteidiger den Eisbären Berlin wegen einer Depressionserkrankung. Seit dem 5:2 gegen den EHC München ist der 25-Jährige in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurück. "Es war ein unbeschreiblicher Gänsehautmoment, nach so langer Zeit wieder auf dem Eis gestanden zu haben", erklärte der Nationalspieler. Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson bewertete das Comeback noch höher als die drei wichtigen Punkte. "Der größte Erfolg des heutigen Abends war, dass Constantin wieder dabei war." Doch noch lange nicht ist alles wieder ganz normal - und nicht nur der Kanadier weiß, dass mit Braun in Zukunft behutsam umzugehen ist. "Ich bin froh, dass er den nächsten Schritt gemacht hat, aber er hat noch einen langen Prozess vor sich", meinte Tomlinson. "Dabei werden wir ihn unterstützen."

Münchens Coach Pierre Pagé hatte Braun in seiner Berliner Zeit als Trainer an die DEL herangeführt und freute sich jetzt verhalten. "Es ist eine gute Sache für Constantin, denn er hat in der Vergangenheit viel für seinen Verein gegeben. Jetzt hoffen wir in erster Linie, dass er völlig okay ist."

Über Brauns Gesundheitszustand informierte sich Berlins Manager Peter John Lee in den zurückliegenden Tagen ausführlich bei den behandelnden Ärzten. Dafür reiste Lee sogar in die Klinik nach Baden-Württemberg, wo schließlich die Entscheidung über Brauns Comeback in der DEL fiel. "Seine Rückkehr auf das Eis ist auch therapeutischer Natur", erklärte Lee. "Denn auch jetzt hat er seine Krankheit noch nicht komplett überwunden."

Von daher war es auch völlig normal, dass 215 Tage nach seinem letzten Spiel für die Eisbären noch nicht alles klappte. Das war für den Verteidiger jedoch nebensächlich. Gegen München wurde er wegen personeller Probleme als Stürmer eingesetzt und erhielt viel Eiszeit im ersten Sturm. "Ich bin einfach nur froh, wieder spielen zu können", sagte Braun: "Aber ins kalte Wasser geworfen zu werden, ist manchmal das Beste."

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