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Eishockey  

Neue Ära: Champions League mit vier deutschen Teams

09.12.2013, 17:17 Uhr | dpa

Neue Ära: Champions League mit vier deutschen Teams. Der deutsche Eishockey-Meister, die Eisbären Berlin, ist in der Champions League vertreten.

Der deutsche Eishockey-Meister, die Eisbären Berlin, ist in der Champions League vertreten. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Champions Hockey League soll das europäische Eishockey revolutionieren. Die neue Königsklasse startet im August 2014 mit mindestens vier deutschen Teams.

Neben Rekordmeister Eisbären Berlin werden auf jeden Fall die Adler Mannheim, der ERC Ingolstadt und die Krefeld Pinguine in Europas neuer Clubmeisterschaft spielen. Die vier Clubs gehören zu den 26 Gründungsmitgliedern der neuen Liga, dazu kommen die Landesmeister 2014 und die Vorrunden-Gewinner der vergangenen Saison aus jeder der sechs Gründungsligen (Schweden, Finnland, Tschechien, Schweiz, Österreich und Deutschland). Wie der Eishockey-Weltverband IIHF mitteilte, soll nach 149 Spielen der erste europäische Club-Champion im Februar 2015 gekürt werden.

"Das ist ein großer Schritt für das europäische Club-Eishockey und die involvierten Ligen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke, der wie Eisbären-Manager Peter John Lee zum neunköpfigen CHL-Verwaltungsrat gehört. "Durch das einheitliche und geschlossene Vorgehen aller Beteiligten wird das Projekt große Strahlkraft für die nationalen Ligen und ihre Vereine haben", sagte Tripcke zum Beginn der neuen Ära.

Noch sind einige Details zur Teilnehmerformel, dem Zeitplan und dem Playoff-Format ungeklärt und sollen im Rahmen der Auslosung der Gruppenphase am 20. Dezember im Rahmen des Finalturniers der European Trophy in Berlin vorgestellt werden. Alle sechs dort teilnehmenden Teams gehören zu den Gründungsvereinen der CHL.

Voraussichtlich werden 40 Mannschaften in zehn Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt werden. Darin eingerechnet sind auch einige Wildcard-Teilnehmer - Top-Clubs aus anderen Ligen Europas. "16 Mannschaften qualifizieren sich für die zweite Runde. Am Ende steht ein Final Four Turnier", sagte der CHL-Verwaltungsratschef Anders Ternbom. "Das Engagement und die Begeisterung unserer Aktionäre zeigt sehr deutlich, dass eine gesamteuropäische Eishockey-Liga etwas ist, das alle Beteiligten wollten", betonte der Schwede.

Die Liga der besten europäischen Vereine soll das Vermächtnis der European Trophy weiterführen. Die Champions Hockey League ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Profi-Clubs, ihren nationalen Ligen und dem Weltverband IIHF. Die drei Hauptinteressensgruppen bilden eine Aktiengesellschaft in der Schweiz, wobei 63 Prozent der Anteile den Vereinen, 25 Prozent den Ligen und 12 Prozent der IIHF gehören.

Eisbären-Manager Peter John Lee freut sich auf die neue Liga und bekennt sich zu den Wurzeln: "Ich bin glücklich über das, was wir erreicht haben. Ohne die European Trophy gäbe es heute keine Champions Hockey League", sagte er und fügte hinzu: "Die Namen der vier bisherigen European Trophy Gewinner werden auf der Trophäe eingraviert. Das zeigt, wie wichtig unsere Arbeit seit 2010 war."

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