Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Eishockey >

EHC Eisbären: Der Eishockey-Meister im Schockzustand

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Frühestes Aus seit 2007  

Meister Eisbären im Schockzustand: "Wir sind selber schuld"

15.03.2014, 14:18 Uhr | t-online.de, dpa

EHC Eisbären: Der Eishockey-Meister im Schockzustand. Die Spieler der Eisbären haben sehr viel früher Urlaub als ihnen lieb ist.  (Quelle: imago/contrast)

Die Spieler der Eisbären haben sehr viel früher Urlaub als ihnen lieb ist. (Quelle: contrast/imago)

Das früheste Aus seit sieben Jahren schockte die Spieler der Eisbären Berlin. Enttäuscht und entkräftet sanken manche auf dem Eis in die Knie, auf der Bank gingen die Köpfe nach dem K.o. in der Verlängerung tief nach unten. Die Fans dagegen feierten ihre Lieblinge am Freitagabend nach dem 2:3 im entscheidenden Spiel der Vor-Playoffs in der DEL gegen den ERC Ingolstadt. Trotz der überaus mäßigen Saison und dem verpassten Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft riefen sie minutenlang "Deutscher Meister EHC!". Diesen Titel ist der Rekordmeister nun aber in einigen Wochen los.

Viel früher als erwartet beginnt für den Serienchampion der vergangenen Jahre der Urlaub. Für das Debakel suchte Berlins Kapitän André Rankel wenige Minuten nach dem Saison-Aus reumütig nach einer Erklärung. "Wir sind selber schuld an unserem Ausscheiden, wir haben nicht so Eishockey gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben", räumte der Stürmer ein.

Mehr Glück als Können 
Rallyefahrer verliert beim Driften die Kontrolle

Doch ein geschicktes Manöver bringt ihn wieder zurück ins Rennen. Video

"In den beiden verlorenen Spielen haben wir unsere Leistung niemals abrufen können und sind von daher verdient ausgeschieden." Es lief die achte Minute der Verlängerung, als Ingolstadts Benedikt Schopper die Saison der Berliner beendete. Und das, obwohl der EHC 1:0 und 2:1 geführt hatte.


"Wir müssen alle in den Spiegel schauen"

Anspruch und Wirklichkeit klafften in den vergangenen Monaten bei den Eisbären weit auseinander. Noch vor wenigen Tagen hatte Manager Peter John Lee vom erneuten Gewinn der Meisterschaft als klare Zielsetzung gesprochen - und muss sich nun wie Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson mit möglichen Konsequenzen auseinandersetzen. "Wir alle müssen in den Spiegel schauen, auch ich. Jeder von uns hat Fehler gemacht", gab ein mitgenommen wirkender Tomlinson zu, "jetzt müssen wir diese erkennen und ausbügeln."

Der 43 Jahre alte Nachfolger von Meistercoach Don Jackson ist auch nach der problematischen Saison gewillt, seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag beim Titelträger der vergangenen drei Jahre zu erfüllen. Auf die Frage nach seinem Job reagierte Tomlinson sichtlich genervt: "Ich gehe davon aus, keiner hat mir bisher etwas anderes gesagt. Das müsst ihr Peter Lee fragen, es ist sein Job."


Das Aus muss erst verdaut werden

Der Manager ließ sich wenige Minuten nach der großen Enttäuschung dazu nur wenig entlocken. "Wir reden nur über die Eisbären und nicht über den Trainer oder einzelne Personen. Eishockey ist ein Mannschaftssport." Auch auf Fragen zur Zukunft von Spielern ließ sich Lee nicht ein. "So direkt nach dem Spiel sind zu viele Emotionen dabei, um zu sagen, wie es weitergeht", wehrte der 58-Jährige ab, "wir müssen das Ausscheiden erst einmal verdauen."

Ein paar Tage, wenn nicht gar Wochen will sich Lee Zeit nehmen. "Natürlich hatten wir keine gute Saison. Ich werde das jetzt in Ruhe analysieren, um dann zu schauen, welche Entscheidungen wir treffen." Zeit zur gründlichen Analyse haben die Eisbären nach dem Scheitern am Ende einer verkorksten Spielzeit reichlich.

Richtige Lehren

2007 zogen sie die richtigen Lehren: Nach dem Aus in den Vor-Playoffs unter dem jetzigen Münchner Trainer Pierre Pagé, der Regie bei zwei Titeln geführt hatte, gingen mit Trainer Jackson fünf der nächsten sechs Meisterschaften nach Berlin.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal