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Eishockey: Benedikt Schopper verliert nach Faustschlag sechs Zähne

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Gezielter Faustschlag  

Ingolstadts Schopper verliert sechs Zähne

09.04.2014, 18:46 Uhr | dpa, sid

Eishockey: Benedikt Schopper verliert nach Faustschlag sechs Zähne. Opfer einer Faustattacke: Benedikt Schopper (Quelle: imago/nph)

Opfer einer Faustattacke: Benedikt Schopper (Quelle: nph/imago)

Eishockey-Nationalspieler Benedikt Schopper vom ERC Ingolstadt hat der dritte Erfolg in der DEL-Halbfinal-Serie gegen die Hamburg Freezers mindestens sechs Zähne gekostet. Gegenspieler David Wolf hatte den Verteidiger mit einem gezielten Fausthieb zu Boden gestreckt und ihm die Zähne ausgeschlagen. Zuvor hatte er auch Schoppers Teamkollegen Jakub Ficenec mit Schlägen attackiert.

Außer Kontrolle 
Schlägerei zwischen Polizei und Feuerwehr

Beim jährlich stattfindenden Match zwischen den Beamten kommt es zur handfesten Eskalation. Video

Ein Zahnarzt versuchte, bei Schopper einen siebten Zahn noch zu retten, wie ein Sprecher des bayerischen Vereins mitteilte. In dem Bericht an die Disziplinarkommission der Deutschen Eishockey Liga (DEL) machten die Ingolstädter deutlich, dass ihr Profi bei der Aktion kurz vor Schluss "auf diese Schläge nicht vorbereitet" war.

Sieben Spiele Sperre

Die DEL sprach daraufhin eine harte Strafe gegen Wolf aus: Der Verteidiger ist für sieben Spiele gesperrt und verpasst damit wohl auch einen großen Teil eines möglichen Finals. Zudem muss er eine Strafe in Höhe von 2100 Euro zahlen, teilte die DEL mit. Der Disziplinarausschuss der DEL begründete die Strafe damit, dass Wolf "ohne ersichtliche Provokation" begonnen habe, mit bloßen Fäusten zuzuschlagen. "Selbst als der Gegenspieler sichtlich angeschlagen zu Boden geht, lässt der Spieler Wolf nicht nach", schrieb die DEL.

"Du darfst nicht dein Hirn ausschalten"

"Ich entschuldige mich für David", sagte Hamburgs Trainer Benoit Laporte und versuchte, den Ausraster seines Stürmers zu erklären: "Er war frustriert, sehr sauer. Aber er muss seine Emotionen kontrollieren." Sogar den Schiedsrichter hatte Wolf nach seiner Prügelorgie aus dem Weg räumen wollen. Ex-Nationalspieler Tobias Abstreiter, als Experte bei ServusTV am Mikrofon, urteilte: "Du darfst in solchen Situationen nicht dein Hirn ausschalten."

Wir werden ihn nicht fallen lassen

Wolf, wegen seiner 102 Kilogramm auf 1,90 Meter Körpergröße "Eis-Monster" genannt, machte nicht zum ersten Mal als Raubein auf sich aufmerksam. Nicht nur in den Playoffs ist er mit 47 Minuten Strafbankkönig. Auch in der Vorrunde führte er die Wertung mit 152 Minuten an.

"Wenn er ein guter Spieler in der NHL werden will, muss er seine Emotionen kontrollieren", sagte Trainer Laporte. Allerdings nahm er den gebürtigen Düsseldorfer auch in Schutz: "Wir werden ihn jetzt nicht fallen lassen. Er hat der Mannschaft so viel gegeben, wir halten zusammen."

Ingolstadt fehlt noch ein Sieg

Der ERC hatte die Partie in heimischer Halle mit 5:2 gewonnen und liegt in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 in Führung. Damit fehlt den Oberbayern nur noch ein Erfolg zum erstmaligen Einzug ins DEL-Finale.

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