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Ingolstadt macht das Finale wieder spannend

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Erster Sieg in Best-of-Seven-Serie  

Ingolstadt macht das Finale wieder spannend

21.04.2014, 17:44 Uhr | sid

Ingolstadt macht das Finale wieder spannend. Haie-Keeper Danny aus den Birken (3.v.li.) rettet gegen Ingolstadts Tyler John Bouck (Mitte). (Quelle: imago/mika)

Haie-Keeper Danny aus den Birken (3.v.li.) rettet gegen Ingolstadts Tyler John Bouck (Mitte). (Quelle: mika/imago)

Final-Neuling ERC Ingolstadt hat sich im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft zurückgemeldet. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt feierten die Bayern in der Final-Serie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Kölner Haien einen 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)-Erfolg und verhinderten somit eine mögliche Vorentscheidung für die Mannschaft von Uwe Krupp.

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Bereits am Dienstag könnten die Ingolstädter vor heimischem Publikum (19.30 Uhr) in der Best-of-Seven-Serie mit einem weiteren Sieg zum 2:2 ausgleichen.

Vor der prächtigen Kulisse von 18.548 Zuschauern in der ausverkauften Arena erzielten Jean-Francois Boucher (5.), Derek Hahn (40.), Robert Sabolic (56.) und Patrick Köppchen (60.) die Gäste-Tore. Für die Kölner traf nur Christopher Minard (5.).

Offenes Visier von Beginn an

Vor den Augen von Haie-Fan Lukas Podolski präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Niklas Sundblad cleverer und verdiente sich den Erfolg. Die Kölner hatten den Gegner zwar vor allem zu Beginn mehr unter Druck gesetzt, es aber verpasst ihre Dominanz in zwingende Möglichkeiten und Tore umzumünzen.

Wer nach den intensiven Auftaktpartien im dritten Duell erst einmal taktische Zurückhaltung erwartet hatte, hatte sich geirrt. Nach nicht einmal fünf Minuten lag der Puck bereits zweimal im Netz. Nachdem Patrick Köppchen die Scheibe auf Boucher abgelegt hatte, war der ERC-Stürmer gleich mit der ersten gefährlichen Angriffsaktion erfolgreich.

Köln antwortet einmal, Ingolstadt dreimal

Das 1:0 hielt allerdings nicht einmal eine halbe Minute. Die Kölner reagierten unaufgeregt und schlängelten sich mit einem schönen Spielzug vors Tor von Ingolstadts Goalie Timo Pielmeier. Minard stocherte den Puck zu seinem achten Playoff-Tor über die Linie.

Die Ingolstädter waren auf Risikominimierung bedacht, gingen dann aber gegen Ende des zweiten Drittels erneut in Führung. Als Kölns Torhüter Danny aus den Birken der Puck durch die Beine rutschte, schob Hahn die Scheibe ins Tor. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter machte Sabolic dann alles klar, ehe Köppchen für den Endstand sorgte.

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