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Nach Trainer-Hickhack: Riesenzoff beim ERC Ingolstadt

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Nach Trainer-Hickhack  

Riesenzoff beim ERC Ingolstadt

07.05.2014, 21:45 Uhr | dpa

Nach Trainer-Hickhack: Riesenzoff beim ERC Ingolstadt. Niklas Sundblad weist alle Vorwürfe des ERC zurück. (Quelle: imago/nph)

Niklas Sundblad weist alle Vorwürfe des ERC zurück. (Quelle: imago/nph)

Statt sich in einem nicht enden wollenden Feiermarathon in den Armen zu liegen, fliegen beim neuen deutschen Eishockey-Meister ERC Ingolstadt die Fetzen. Nachdem seit dem Titelgewinn bereits zahlreiche Spielerabgänge bekannt worden waren, folgte nun der härteste Keulenschlag: Trainer Niklas Sundblad wird in der kommenden nicht mehr an der Bande der "Schanzer Panther" stehen. Die Verhandlungen mit dem Schweden seien gescheitert, teilte der Klub mit. Sportdirektor Jiri Ehrenberger sondiert ab sofort den Markt. Sundblad vertritt dazu eine völlig andere Position.

Nach Informationen aus dem Umfeld des 41-Jährigen wollte dieser den Ingolstädtern am Mittwoch seine Zusage für weitere zwei Jahre geben und wurde von der Absage total überrascht. Beide Seiten hatten sich demnach auf ein Jahressalär im niedrigen sechsstelligen Bereich verständigt. "Ich bin total enttäuscht darüber, wie es gelaufen ist. Mein Agent und ich hatten uns am Montagabend 24 Stunden Bedenkzeit erbeten. Die Saison war lang, und ich wollte erst einmal runterkommen", sagte Sundblad dem Fachblatt "Eishockey News".

Klub schiebt Sundblad Schwarzen Peter zu

Am Dienstagabend hatte Sundblad als Co-Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM-Generalprobe gegen die USA (1:3) an der Bande gestanden. Lächeln sah man den 41-Jährigen kaum, einen Kommentar zur Lage mochte er da noch nicht abgeben. Dass der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) darauf verwies, man sei ja hier beim Nationalteam und nicht in Ingolstadt und deshalb sollten doch bitte keine Fragen zu dieser Situation gestellt werden, sprach Bände.

Außer Kontrolle 
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Der Klub hatte Sundblad den Schwarzen Peter in die Schuhe geschoben. Die Oberbayern erklärten, das Management des Coaches habe in den Vertragsgesprächen mehrere Fristen unbeantwortet verstreichen lassen. "Ich hatte im Dezember einen neuen Vertrag vorliegen, der wurde zurückgezogen", sagte Sundblad. Dann habe er ein schlechteres Angebot bekommen, deshalb abgelehnt, aber schließlich noch "ein sehr gutes Angebot" erhalten.

Ehrenberger: "Sind Sundblads Vorstellungen nachgekommen"

Zuletzt hatte der finanzkräftige bayerische Ligarivale Red Bull München intensiv um den Meistertrainer gebuhlt, und auch bei den Adlern Mannheim wird Sundblad gehandelt. Diese Optionen dürfte für ihn nun noch reizvoller sein, zumal der ERC auf seinem Standpunkt beharrt.

"Er und wir wissen, wie die Fakten sind", sagte Geschäftsführer Claus Gröbner dem Sender Sky Sport News HD. "Wir sind Sundblads Vorstellungen in allen Punkten nachgekommen", hatte Sportdirektor Ehrenberger zuvor betont: "Wir wollen in Ingolstadt etwas Großes aufbauen. Dabei hätte Niklas Sundblad eine zentrale Rolle spielen können."

Ingolstadt verliert viele Spieler

So ist der ERC derzeit - gleich, wo die Wahrheit liegt - so etwas wie das Sinnbild des ramponierten Meisterpokals, dem die Ingolstädter nach ihrem Triumph gegen die Kölner Haie während der ausgelassenen Siegesparty den Henkel abgerissen hatten. Denn neben Sundblad sind Kapitän Tyler Bouck, Playoff-Topscorer Travis Turnbull, die Verteidiger Tim Conboy und Jakub Ficenec, Ersatztorwart Markus Janka und Stürmer Ziga Jeglic schon weg. Zumindest die herausragenden deutschen Spieler Patrick Köppchen und Timo Pielmeier werden bleiben: "Wir werden auch in der kommenden Spielzeit in den Playoffs eine wichtige Rolle spielen", sagte Ehrenberger trotzig.

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