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Eishockey-WM 2014: Deutschland verliert auch gegen die Schweiz

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Eishockey-WM  

Nächste Pleite für die deutsche Mannschaft

14.05.2014, 19:21 Uhr | dpa, sid

Eishockey-WM 2014: Deutschland verliert auch gegen die Schweiz. Deutschland verliert auch sein WM-Vorrundenspiel gegen die Schweiz. (Quelle: dpa)

Deutschland verliert auch sein WM-Vorrundenspiel gegen die Schweiz. (Quelle: dpa)

Ausgerechnet der angeschlagene Erzrivale Schweiz hat der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft einen dicken Strich durch die Viertelfinal-Rechnung gemacht. Das Team von Bundestrainer Pat Cortina kassierte gegen den zuvor sieglosen Vizeweltmeister ein bitteres 2:3 (1:1, 1:2, 0:0) und büßte damit fast schon alle Chancen auf die K.o.-Runde bei der WM in Minsk ein.

Einen Tag nach dem 0:4 gegen den Olympiadritten Finnland reichten auch die Turniertore Nummer drei und vier des Hamburger Shootingstars Thomas Oppenheimer (14. und 39. Minute) nicht zum dritten Sieg bei der diesjährigen WM. NHL-Profi Damien Brunner (13.), Denis Hollenstein (33.) und Kevin Romy (37.) sicherten den Eidgenossen die ersten WM-Punkte.

"Werden aufstehen und weiterkämpfen"

"Wir waren nicht clever genug. Wir hätten mehr verdient gehabt", sagte Routinier Kai Hospelt von den Adler Mannheim nach der vermeidbaren Pleite in dem wichtigen Spiel, in dem das junge deutsche Team vor allem im Schlussdrittel reihenweise gute Chancen nicht nutzte.

"Natürlich war das eine große Chance, aber wir werden wieder aufstehen und weiterkämpfen", kündigte Stürmerkollege Alexander Barta nach seinem 150. Länderspiel an. "Es ist bitter, wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Torchancen, haben es aber nicht hinbekommen", so Barta weiter. "Ich hatte so viele Chancen wie noch nie, eine muss ich reinmachen."

Viertelfinale in weiter Ferne

Die junge Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) braucht nun ein kleines Wunder, um doch noch erstmals seit 2011 die Runde der letzten Acht zu erreichen. Oppenheimer und Co., die mit fünf Punkten auf Rang fünf der Vorrundengruppe B liegen, müssten nicht nur am Samstag Gastgeber Weißrussland besiegen. Anschließend müsste das Cortina-Team auch noch eines der Schwergewichte Russland und USA bezwingen.

"Das nächste Spiel zählt, alles andere interessiert nicht", sagte Hospelt. "Die Tür ist noch nicht zu", ergänzte Doppeltorschütze Thomas Oppenheimer. "Wir haben noch drei Spiele, die wir gewinnen wollen." Verstecken werde man sich vor keinem.

"Wir müssen wieder härter spielen", hatte Stürmer Marcus Kink bereits nach dem Rückschlag gegen Finnland gefordert. 24 Stunden nach der Eishockey-Lektion des Olympiadritten trat das junge deutsche Team deutlich aggressiver und zweikampfstärker auf. Den Schweizern war die Verunsicherung nach dem WM-Fehlstart deutlich anzumerken, doch Kink und Co. schlugen zunächst kein Kapital daraus.

Zepp verhindert höheren Rückstand

Im Gegenteil: Die DEB-Auswahl geriet überraschend in Rückstand. Als Yannic Seidenberg auf der Strafbank saß, bescherte eine NHL-Koproduktion den Eidgenossen die Führung: Roman Josi passte auf Brunner. Der hatte dann Glück, dass der Puck dem Berliner Torhüter Rob Zepp durch die Schoner rutschte. Doch das Cortina-Team antwortete prompt. Nach einem Schuss von Kapitän Frank Hördler staubte Oppenheimer zum hochverdienten Ausgleich ab.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmte die deutsche Mannschaft zunächst das Spiel, wirklich gefährlich wurde es für den Schweizer Goalie allerdings selten. Die besseren Chancen hatten die Eidgenossen: Zepp rettete noch glänzend gegen Reto Suri (21.) und Hollenstein (32.), war beim Doppelschlag innerhalb von vier Minuten aber machtlos. Nach Oppenheimers 2:3 drängte das deutsche Team auf den Ausgleich. Doch die Belohnung blieb ihm versagt.

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