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Eishockey-WM: Rekordchampion Russland zieht ins Finale ein

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Eishockey-WM  

Rekordchampion Russland bleibt auf Goldkurs

24.05.2014, 20:25 Uhr | sid, t-online.de

Eishockey-WM: Rekordchampion Russland zieht ins Finale ein. Freude pur: Die russische Eishockey-Auswahl steht im WM-Finale. (Quelle: dpa)

Freude pur: Die russische Eishockey-Auswahl steht im WM-Finale. (Quelle: dpa)

Eishockey-Rekordweltmeister Russland greift mit Superstar Alexander Owetschkin nach dem 27. WM-Gold. Die Sbornaja um den NHL-Torschützenkönig setzte sich im Halbfinale in Minsk gegen Titelverteidiger Schweden mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) durch und zog zum fünften Mal in sieben Jahren ins WM-Endspiel ein.

Gegner am Sonntag ist der Olympiadritte Finnland. Der Weltmeister von 1995 und 2011 bezwang den zwölfmaligen WM-Champion Tschechien mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0). Damit bekommen Owetschkin und Co. im letzten Spiel in Minsk die Chance zur Revanche: Beim olympischen Heimspiel in Sotschi vor drei Monaten war Russland im Viertelfinale mit 1:3 gegen Finnland ausgeschieden.

Blitz-Start für Russland

14.521 Zuschauer in der Minsk Arena erlebten einen Traumstart der Tre Kronor. Nach 19 Sekunden nutzte Oscar Möller einen Fehler der russischen Abwehr zur frühen Führung. Topfavorit Russland, vom ehemaligen deutschen Zweitligaspieler Oleg Snarok gecoacht, brauchte ein paar Minuten, um sich von dem Schock zu erholen. Sergej Plotnikow verwertete einen Abpraller von Torhüter Anders Nilsson zum Ausgleich (14.), Sergej Schirokow gelang noch vor der ersten Drittelpause die russische Führung (18.).

Die größte Chance zum Ausgleich vergab Möller, der am spektakulär reagierenden NHL-Torwart Sergej Bobrowski scheiterte (26.). Anton Below sorgte für die Vorentscheidung (32.).

Lehterä trifft ins leere Tor

Die Schweden, bislang das WM-Team mit dem besten Powerplay, blieben in fünf Überzahlsituationen ohne Tor. Die taktisch disziplinierten Russen zeigten, warum sie die Nummer eins bei der WM im Penaltykilling sind. Herausragend beim neunten Sieg im neunten Turnierspiel war Goalie Bobrowski, der 22 von 23 Schüssen abwehrte.

Eine sehenswerte Einzelaktion von Jori Lehterä brachte im zweiten Halbfinale früh das 1:0 für die Finnen (9.). Die Tschechen suchten immer wieder den 42-jährigen Jagr. Doch NHL-Goalie Pekka Rinne im finnischen Tor war unüberwindbar und blieb zum dritten Mal bei der WM ohne Gegentor. Jarkko Immonen (32.) sorgte in Überzahl für die Entscheidung, Lehterä traf elf Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

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