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DEB-Präsidium selbstkritisch: Änderungen notwendig

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Eishockey  

DEB-Präsidium selbstkritisch: Änderungen notwendig

16.07.2014, 16:14 Uhr | dpa

DEB-Präsidium selbstkritisch: Änderungen notwendig. Manuel Hüttl gab sich selbstkritisch.

Manuel Hüttl gab sich selbstkritisch. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Das aktuelle Präsidium des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hat für den Fall der Wiederwahl am Samstag Änderungen im Führungsstil angekündigt.

"Wir haben uns sehr kritisch reflektiert", sagte DEB-Vizepräsident Manuel Hüttl der Nachrichtenagentur dpa. "Der Sport muss wieder in den Fokus, und wir müssen transparenter werden", kündigte Hüttl an.

Gemeinsam mit dem zuletzt stark kritisierten DEB-Präsidenten Uwe Harnos sowie dem Finanzexperten Rudolf Kuhn und Ex-Nationalspieler Ernst "Gori" Köpf jr. als weiteren Vizepräsidenten tritt Hüttl am Samstag zur Wiederwahl an. Gegenkandidat von Harnos ist der frühere DEB-Sportdirektor und -Generalsekretär Franz Reindl. An dessen Seite treten der Geschäftsführer der Adler Mannheim, Daniel Hopp, der Steuerberater Berthold Wipfler und ein Vertreter der Landesverbände als pozentielle Vizepräsidenten an. Wer genau Reindls dritter Vize werden soll, steht noch nicht fest. Bislang hat nur Andreas Werkling vom Landesverband Sachsen-Anhalt Interesse bekundet.

Gewählt wird das Präsidium in Frankfurt/Main von den Landesverbänden und den im DEB-Spielbetrieb organisierten Vereinen, also nicht den Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Diese hatten sich zuletzt vehement für Reindl ausgesprochen. Die Wahl findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, Medien sind nicht zugelassen.

Demnach dürfte auch Reindl nicht an der Veranstaltung teilnehmen. "In der Satzung steht: Die Mitgliederversammlung und alle sonstigen Versammlungen sind nicht öffentlich", rechtfertigte sich Hüttl. Reindl und seine Mitstreiter dürften sich erst bei der Wahl selbst den DEB-Mitgliedern präsentieren. "Die Kandidaten werden bei der Tagesordnung Neuwahlen logischerweise zugelassen", sagte Hüttl.

Zur Kandidatur Reindls, der 2011 als Sportdirektor entmachtet worden war, wollte sich Hüttl nicht äußern. Auch Harnos schweigt seit Wochen zu diesem Thema und der bevorstehenden Wahl. "Wir fokussieren uns auf die Sachthemen", sagte Hüttl dazu. Für den Fall den Wiederwahl will das amtierende Präsidium künftig systematisch mehr verdiente Ex-Nationalspieler in die Verbandsarbeit einbeziehen.

Aus dem Kreis der von Hüttl namentlich genannten Dieter Hegen, Uli Hiemer, Sven Felski, Stefan Ustorf oder Jörg Mayr sollen zwei in das sogenannte Sport-Kompetenzteam aufrücken. Dieses unterstützt Bundestrainer und Sportdirektor Pat Cortina rund um das Nationalteam und besteht aktuell aus den DEL-Managern Charly Fliegauf (Wolfsburg), Peter-John Lee (Berlin) und Christian Winkler (München) sowie dem bisherigen DEB-Vizepräsidenten Erich Kühnhackl.

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