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Eishockey: Landesverband Sachsen kritisiert DEB-Präsidium

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Eishockey  

Landesverband Sachsen kritisiert DEB-Präsidium

06.11.2014, 13:58 Uhr | dpa

München (dpa) - In Teilen der Eishockey-Landesverbände regt sich Widerstand gegen den Reformeifer des neuen DEB-Präsidiums um Franz Reindl. In einem offenen Brief kritisierte der Landesverband Sachsen das Vorgehen von Präsident Reindl und dessen Vize Berthold Wipfler.

Der sächsische Vize-Präsident Manuel Hiemer warf dem Präsidium des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) "völlig unterirdische Kommunikation mit den Landesverbänden" und den Versuch vor, "den schwarzen Peter von Bundes- aus Landesebene zu schieben".

Die Landesverbände, die in der Vergangenheit wiederholt Reformen im DEB blockiert hatten, gaben am Wochenende bei der Mitgliederversammlung ihren Widerstand gegen eine neue DEB-Satzung auf. Im Nachhinein fühlt sich aber vor allem der Landesverband Sachsen offensichtlich von Wipfler überrumpelt, der vor der Mitgliederversammlung mit der Gründung eines neuen Dachverbandes ohne Landesverbände gedroht hatte, falls die Reformen blockiert würden.

Die neue Satzung soll nun aber genau diese Reformen ermöglichen, die dem finanziell angeschlagenen DEB jährliche Mehreinnahmen in Höhe von rund 600 000 Euro pro Jahr bescheren sollen. Die neue Satzung muss allerdings im Frühjahr bei einer weiteren DEB-Mitgliederversammlung noch bestätigt werden. Indirekt stellte Hiemer dies nun infrage, obwohl die Landesverbände dem DEB-Präsidium den Auftrag zur Neugestaltung einer Satzung gegeben hatten.

"Ich kann mir kaum vorstellen, dass die nächste Mitgliederversammlung [...] wirklich harmonisch ablaufen wird, wenn sich an der Vorgehensweise, am Umgang miteinander und an der Umsetzung der Versprechungen nicht erheblich etwas ändert", schrieb Hiemer, der zudem dem DEB-Präsidium unterstellte, den Landesverbänden auf der Mitgliederversammlung "Veruntreuung von Geldern" vorgeworfen zu haben. Im Plenum hatte das DEB-Präsidium dies allerdings nicht getan.

Reindl verteidigte sein Vorgehen. "Man muss in einer Demokratie auch die hören, die nicht mitziehen wollen, aber wir ziehen nicht zurück", sagte Reindl der "Süddeutschen Zeitung". Indirekt drohte er zudem erneut mit einem neuen Dachverband. "Wir müssen die Aufgaben neu definieren", sagte der DEB-Präsident: "So wie in den letzten 30 Jahren geht das nicht mehr weiter, sorry. Dann machen wir das selber."

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